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Die Rache des Dealers
Autor: Heinrich J. Prinz
Eingestellt am: 10.01.2007
Dieser Text im pdf-Format: Rache_des_Dealers.PDF (55 kByte)
L e s e p r o b e

aus

DIE RACHE DES DEALERS

KOK Jürgen Renner, Rauschgiftfahnder des LKA, diskutiert mit seinen Kollegen von der Münchner Mordkommission 3 die Konsequenzen, die sich für ihn aus dem Racheschwur des Drogendealers ergeben:

Es war schon hell. Renner lag auf seiner neuen breiten Schlafcouch und starrte blicklos an die Decke. Einen Arm hatte er um Monika geschlungen, die – an seine Schulter geschmiegt – noch schlief, das lange, gewellte Haar über seine nackte Brust gebreitet. Der pochende Schmerz an seinem Auge ließ ihn nicht mehr schlafen. Aber er rührte sich nicht, um sie nicht schon zu wecken.
Seine Gedanken kreisten um Jochens Warnung gestern Abend. Blutrache! Daran hatte er gar nicht gedacht, als sie erfuhren, dass da jemand Rache an ihm nehmen wolle. Lange noch hatten sie darüber diskutiert, ob es in einer hochentwickelten Gesellschaft, wie die Bundesrepublik Deutschland sie repräsentierte, Blutrache überhaupt geben könne. Hier wandte man sich an die Gerichte. Doch galt das auch für die vielen ethnischen Ausländergruppen im Land, die gar nicht daran dachten sich zu integrieren ...? Egon Mannhardt zeigte sich überraschend gut informiert. „Blutrache war in Zeiten unterentwickelter Rechtsordnung ein den Familien- oder Sippenangehörigen zustehendes Recht, teils sogar die Pflicht, die Tötung oder Ehrkränkung eines Angehörigen am Schuldigen oder an einem seiner Verwandten zu rächen“, erklärte der große, sportlich-schlanke Leiter der Mordkommission mit den ergrauten Schläfen und dem akkurat gestutzten, nikotingelben Oberlippenbart, seines Zeichens Kriminalhauptkommissar de luxe, wie die nicht mehr nur aus A 11 sondern aus A 12 besoldeten Hauptkommissare spaßhaft betitelt wurden.

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