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Polizei
Bodos ziemlich wahre Schmunzelgeschichten
Autor: Bodo Doering
Eingestellt am: 29.08.2005
In seinem ersten Buch,
„Bodos ziemlich wahre Schmunzelgeschichten“
beschreibt der Autor die heiteren Seiten des Lebens und berichtet mit feinsinnigem Humor über Begebenheiten aus dem Alltag, schildert scharf beobachtend in kriminalistischer Manier die Menschen seiner Umgebung und ist oft selbst Ziel seiner launigen Erzählungen, die auch den dienstlichen Bereich nicht auslassen.

Bodos Schmunzel-Geschichten
Bodos Schmunzel- Geschichten
1. Diensttägliches
.... und weil mir nichts anderes übrig blieb, als in der mondänen Kurstadt Bad Orb im Spessart im Dienstgebäude wohnen zu müssen (je länger je lieber), blieb es nicht aus, dass auch meine Frau mitunter im Polizeidienst auszuhelfen hatte...
... die Festnahme eines diebischen Paares mit Säugling verursachte außergewöhnliche Maßnahmen. Wochenlang hatte man nach diesem gefahndet. Es wohnte überall und nirgends und was zum täglichen Bedarf vonnöten war, „besorgte“ es sich auf unredliche Weise in den Geschäften der Region. Die Durchsuchung der Frau und die Sicherstellung der entwendeten Oberbekleidung, die sie am Leibe trug, als Beweismittel, bereitete erste Sorgen, denn Männer sollen dies nicht tun und die Kripobeamtin war gerade nicht verfügbar. So traf es meine Frau, die aushelfen musste und sich der sehr aufgebrachten Diebin anzunehmen hatte. Im Vorraum des Zellentraktes fand das Entkleiden statt, meine Frau dabei, ein Beamter wartete auf dem Gang zur Sicherheit, falls die Dame gewalttätig würde. Doch bereitwillig fing sie an, entledigte sich zunächst einer rötlichen Perücke. Beim Ablegen des zünftigen Dirndlkleides, welches sie gerade mal eine Stunde zuvor angezogen und so entwendet hatte, fing sie lauthals an zu schimpfen: „So ein Arschloch! – Ich habe dem Arschloch dauernd gesagt, höre jetzt auf (zu klauen), es reicht. Wir machen, dass wir fortkommen. Nein, er kann nicht aufhören, nicht genug kriegen, sucht ein Geschäft nach dem anderen auf. Und ich muss die Sachen immer zum Auto schleppen. – So ein Arschloch! – Jetzt haben wir den Salat – was soll jetzt nur unser Kind von uns denken? – Seine Eltern bei der Polizei – festgenommen!“
Das Kind, ein Säugling, drei oder vier Monate alt, lag in der Tragetasche und schaute dem Ganzen zu. Und wieder begann die Mutter laut und aufgebracht zu schimpfen: „Der blöde Hund kann jetzt mal sehen, was aus der Sache wird. Wir wissen selbst kaum noch, wo was her ist, im Hotel die Sachen und im Auto die...“
Nur langsam regte sie sich ab. Der Säugling fing an zu schreien, er hatte Hunger. Wieder erklärte man meine Frau für zuständig, weil sie ja auch im Hause mit wohne, selbst zwei kleine Kinder und somit natürlich Zeit und genug Erfahrung hätte.
Ein stämmiger Kripomann erzählte jetzt dem zufrieden gestellten Säugling was seine Eltern so alles angestellt haben. Doch der Kleine lachte nur und quietschte vor Vergnügen. Ob er dem Kollegen glaubte und ihn gar verstanden hatte? Das Kind brachten wir später im nahen Kindersanatorium unter – seine Eltern fanden Unterkunft in den bewährten Einzelzimmern unserer Dienstsstelle.



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