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(539)
Am 24.12.2011 um 19:22 Uhr schrieb H.-Thomas Wieland aus 70190 Stuttgart (663006.729456@kabelbw.de):

Will euch allen von HERZEN danken!!Euer Einsatz ist nicht nur einfach ein Job.Als ich noch jnger war,wollte ich auch zur Polizei.Wurd nix draus.Heut bin ich "ehrenamtlich"bei Business Crime Control (Sektion Stuttgart)als Beisitzer im Vorstand. Was kann ich euch wnschen?Das was ihr euch wnscht.


(538)
Am 06.12.2011 um 21:44 Uhr schrieb Claudia Schneider aus Frth (claudia.schneider@franken-online.de):

Liebe Leser, liebe Polizisten

als ich Kind war, hat man mir beigebracht, meinem Gegenber mit Respekt zu begegnen. Man hat mir aber auch immer wieder gesagt, wo ich um Hilfe bitten und wem ich vertrauen knne: wenn ich mich verlaufen sollte, nicht mehr weiter wisse, mich bedroht fhlte dann sollte ich den nchsten Polizisten ansprechen oder die nchste Polizeiwache aufsuchen. Dieses Vertrauen habe ich mir bewahren knnen und den Respekt vor Menschen, die sich nicht zuletzt um meinetwillen in Gefahr begeben, Nachtschichten schieben, mein Eigentum schtzen und undund.
An genau diesem Respekt mangelt es unserer Gesellschaft, und genau aus diesem Grund fliegen bei Demos Pflastersteine und bei Fuballspielen Feuerwerkskrper. Und aus reiner Menschenverachtung werden dann auch kaltbltig Menschen erschossen, die wie "Ihr und Wir" sind und nur einen besonderen Beruf gewhlt haben. Fr diese Berufswahl sollten wir ihnen Achtung entgegenbringen und fr ihre tgliche Arbeit dankbar sein. Ich bin es, und ich wnschte andere wren es auch. Es tte unserer Gesellschaft gut, und dann wre es auch keine Diskussion wert, ob man um solche Menschen "mehr" oder "anders" trauert als um andere.
Claudia


(537)
Am 27.11.2011 um 19:20 Uhr schrieb Susanne Kottmann aus Stuttgart (Susanne.Kottmann@arcor.de):

Bravo lieber Elmar,

endlich hat mal ein Polizist sehr deutlich gesagt, dass es ihm persnlich sehr weh tut und er sich verletzt fhlt, wenn er solche uerungen angesichts getteter oder schwer verletzter KollegInnen hrt wie \"hheres Berufsrisiko, htte er/sie halt einen anderen Beruf ergriffen\" etc.

Jawohl, solche uerungen sind in der Tat zynisch und menschenverachtend. Diejenigen, die so etwas sagen bzw. so argumentieren stehen mit ihrer Gesinnung auf einer Stufe mit den Ttern. Solche uerungen knnen jedem Polizisten nur weh tun bis ins Mark.

Ich war und bin unsglich traurig ber jede(n) Polizisten/Polizistin der/die verletzt oder gettet wird.

Ihr Eintrag, lieber Elmar, ist goldrichtig.


(536)
Am 27.11.2011 um 16:09 Uhr schrieb vendog aus Kln (blankespapier@gmail.com):

Interessant! Ein poetischer Beamter mit so vielen Talenten ausgestattet. Die Krimis gefallen mir (I like). vendog


(535)
Am 24.11.2011 um 18:53 Uhr schrieb Stefanie Lechermann aus Oberbayern (stefanielechermann1@gmail.com):

Das Drama von Augsburg! Als ich davon hrte, harderte ich mit meiner Berufswahl ersteinmal!
Ich kann mich sehr gut in die Lage seiner Frau hineinversetzten, denn mein Freund ist selbst Polizist und war auch danach bei der Suche nach dem Mrder beteiligt. Ich wusste das er in dem Augenblick dort war, aber per SMS kam immer nur:"Ich will nicht darber reden!". Was macht man in diesem Moment? Ihn anrufen? Eine Kollegin, die mit ihm vor Ort ist, dass diese mit ihm redet? Ratlosigkeit...
Wir beide lieben diesen Beruf ber alles und das ist unser Antrieb ihn gut auszufhren, auch nach so einem sehr tragischen Vorfall.
MANCHMAL IST DAS HERZ STRKER WIE DER KOPF!
Und ersteres hat sich entschieden fr die Polizei!


(534)
Am 23.11.2011 um 13:59 Uhr schrieb Christiane Neukirch aus Mnchen (Christiane.Neukirch@br.de):

Schn, dass das jemand mal so gut formuliert! Insofern auch gut, dass die Frage von dem Leser des SZ-Magezins gestellt wurde. Ist ja doch eine irgendwie seltsame Frage: Ich glaube, niemand wrde auf die Idee kommen, einem Feuerwehmann vorzuwerfen, selbst schuld zu sein, wenn er in dem Beruf zu Tode kommt, den er gewhlt hat, und in dem er bewusst durch Einsatz seines Lebens andere rettet. Warum kommen dann solche Fragen bei Polizisten auf, die ja doch dasselbe tun wenn auch vielleicht auf andere Art? Wrde es niemanden geben, der so einen Beruf whlt, mit dem er andere schtzt, mssten wir unseren eigenen Kopf unfreiwillig in Gefahr sehen. Also sei allen Dank gesagt, die das auch noch freiwillig! tun.


(533)
Am 23.11.2011 um 12:33 Uhr schrieb Elmar Heer aus Nrnberg (elmarheer@t-online.de):

Liebe Polizei-Poeten, Kollegen und Besucher dieser Homepage,

viele dieser Geschichten hier handeln von schrecklichen, prgendenden Ereignissen, der Begegnung mit dem Leid anderer Menschen. Aber auch von eigenen Nah-Tod-Erfahrungen durch Dritte, die ein anderer Beruf so kaum mit sich bringen wrde.

Nach den schrecklichen Morden an Michele Kiesewetter 2004 und Mathias Viet im August 2011 habe ich vermehrt Kommentare hren und lesen mssen, von Na und? Schlielich hat sie/er bewusst das Risiko auf sich genommen bis Selber schuld, als Bcker wre ihm/ihr das nicht passiert.

Hierzu mchte ich einen Leserbrief aus der Sddeutschen Zeitung (Magazin vom 18.11.11, Die Gewissensfrage) mit der bemerkenswerten Antwort darauf von Dr. Dr. Rainer Erlinger zitieren:

Gewissensfrage:
Vor Kurzem wurde in Augsburg ein Polizist im Dienst erschossen. Das finde ich schrecklich, er und seine Familie tun mir sehr leid. ber den Mord wurde berall berichtet, auf Titelseiten, die Spieler des FC Bayern trugen Trauerflor deswegen. Nur: Jedes Jahr werden in Deutschland Hunderte von Menschen ermordet, ohne dass das greres Aufsehen erregt. Und Polizisten haben sicher ein hheres Risiko, gettet zu werden, das gehrt zu ihrem Beruf, den sie freiwillig ergriffen haben. Ist es nicht seltsam, den Tod eines Menschen mehr zu bedauern, weil er eine bestimmte Position hatte? Rainer S., Mnchen

Antwort:
Die Trauer um den Tod von Menschen, die man nicht kannte, ist ein eigenartiges Phnomen. Viele Millionen haben etwa um Prinzessin Diana oder Robert Enke getrauert, ohne ihr oder ihm jemals begegnet zu sein. Mit ein Grund liegt sicherlich in der medialen Prsenz des oder der Toten und des Todes. Ein Tod, ber den ausfhrlich berichtet wird, speziell, wenn man den Toten mit einem Gesicht und einer Biografie verbindet, geht emotional nher als ein anonymer Bericht ber das Ereignis oder gar eine statistische Zahl. Dies drfte auch hier der Fall sein.

Wie aber steht es um die Tatsache, dass fr Polizisten das Risiko zu ihrem Beruf gehrt und sie das Risiko freiwillig eingegangen sind? Im Hinblick auf die Person, den Menschen, der gettet wurde und dessen Tod man bedauert, darf dieser Aspekt keinen Unterschied machen. Im Hinblick auf seinen Beruf und die bernahme der Gefahr meines Erachtens schon wenn auch eher umgekehrt, als es bei Ihnen anklingt.

In seinem gerade erschienenen Mammutwerk Gewalt zeigt der Evolutionspsychologe Steven Pinker auf, dass die Gewalt in den letzten Jahrhunderten massiv zurckgegangen ist. So sei die Mordrate in den europischen Lndern seit dem Mittelalter von durchschnittlich 40 pro 100 000 Einwohner auf weniger als ein Dreiigstel des damaligen Werts gefallen. Pinker fhrt das unter anderem auch auf das erstarkte und akzeptierte Gewaltmonopol des Staates zurck und damit auf die Polizei. Bei aller gesunden und teilweise berechtigten Skepsis gegenber dem Staat, seiner Gewalt und mglichen Exzessen bedeutet das, dass die Polizisten die Gefahr stellvertretend fr die Brger bernehmen, anders ausgedrckt: ihren Kopf hinhalten. Ein Polizist mag die Aufgabe und damit das Risiko freiwillig bernommen haben, dennoch steht jeder Polizist, der im Dienst gettet wird, im weitesten Sinne weil er das Gewaltmonopol reprsentiert und ermglicht anstelle der vielen, die deshalb nicht ermordet werden. Damit aber kann man die besondere Trauer um ihn als Dankbarkeit dafr auffassen, dass er diese Gefahr auf sich genommen hat. berdies lsst sich der Angriff auf den Polizisten aber auch als Angriff auf den Staat und damit die Gemeinschaft begreifen und die gemeinschaftliche Trauer abgesehen vom Ereignischarakter als Reaktion darauf.

Dem drfte nichts mehr hinzuzufgen zu sein.


(532)
Am 17.11.2011 um 15:38 Uhr schrieb Miriam aus Kassel:

Vielen Dank fr die spannenden Texte! Ich habe alle Bcher voller Begeisterung gelesen und fhle mich mental gut vorbereitet auf mein Polizei-Studium was ich im Februar mit 31 Jahren ENDLICH beginne. Manche brauchen eben etwas lnger


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