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(101)
Am 06.07.2005 um 09:55 Uhr schrieb Kati Jahn aus Nienburg (kapogo@gmx.de):

Hallo, ihr Poeten...

Habe gestern Eure Seite entdeckt...mich darin festgelesen.
Bin schwer beeindruckt. Schwer in diesem Falle wörtlich gemeint.

Unabhängig von der litararischen Qualität..na ja...drücken doch die meisten Texte so viel Schwermut, Ängste, negative Emotionen aus.

Zeichen dafür, wie sehr wir alle in unserem Beruf (Jawohl, ich auch!)belastet sind. Und wie wenig daran gearbeitet wird.

Noch viel zu tun für die Polizeipsychologen...in Zeiten, wo doch vor allem wirtschaftliches Denken vorrangig ist.

Trotzdem bin ich überzeugt davon, dass es auch sehr viele schöne, lustige, befriedigende Momente in unserem Beruf gibt.

Man vergißt diese nur schneller, als all die anderen.

Eine schöne Seite. Macht weiter so.

K.J.


(100)
Am 03.07.2005 um 18:06 Uhr schrieb Rudolf Kisch aus Bietigheim-Bissingen (kischrud@yahoo.de):

hallo polizei-poeten

habe die leseprobe gerade überflogen und möchte schon jetzt ein Exemplar bestellen. Wenns geht mit origanelen unterschriften der Autoren.
Im hiesigen bereich zu wohnen und auch noch von manchen geschilderten fällen mehr als nur die veröffentlichte meinung zu kennen, ist für mich ein weg, nach langen jahren wieder lang zurück liegende ereignisse zu reflektieren und sich um jahre zurück erinnern, vielleicht auch an schönere zeiten, die trotz vieler brutaler verbrechen auch dazu gehören. Viel erfolg noch bei weiteren literarischen versuchen und bei einem Beruf, der so interessant ist wie das leben, geht der stoff nie aus und auch die geschichten nicht, ist doch jede, wenn manchmal auch nur in facetten, andersartig


(99)
Am 30.06.2005 um 23:06 Uhr schrieb Stefan aus berlin (staff89berlin@gmx.de):

Hallo, ich bin zwar kein Polizeipoet, aber ich habe ähnliche Erfahrungen während meiner Bundeswehrzeit gemacht.
Menschen die man kennt, zu verlieren,ist nie einfach;das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
Einen Text aus dem Erfahrenen zu zu konstruieren, halte ich für sehr mutig.Wenn es den Leser interessiert,möchte ich an dieser Stelle meine eigenen Erfahrungen einbringen.
Eigentlich gibt für diese Erfahrungen keine "Überschrift",
sie passieren einfach ohne das wir irgend etwas dagegen tun könnten,der Betrachter als auch der Akteur sind zum Voyeurismus verdammt.
Geschichten,die das Leben erzählen:

Es geschieht jeden Tag,überall auf diesem Planeten;Menschen sterben ohne ersichtlichen Grund.

Es war ein warmer Julitag in Kabul,man spürte diese Wärme schon beim Aufwachen,diese erdrückende Hitze,die Einem schon fast den Verstand zu rauben drohte,aber jeden Tag ihre Vollendung fand.
Ich war zu einem routinemäßen Überwachungsflug eingeteilt,eigentlich keine Besonderheit.
Briefing um 0800,Erläuterung der Lage;keine Besonderheiten im Patroulliengebiet,beziehen der Funktionen.In meinem Falle Bordschütze.
Kurze Unterhaltung mit den Piloten über Route,Auftrag und Sinn der Mission.
Da wir schon öfter miteinander geflogen sind,fallen nicht viele Worte.
Und schon geht es los,wir beschleunigen auf 260 KM/H und halten uns in Bodennähe.
Die Piloten (Oberleutnant und Hauptmann)
geben den Befehl zum fertigladen der Waffen, was von mir sofort bestätigt wird,-man kann nie wissen was auf einen zukommt.
Der Flug läuft ohne Zwischenfälle ab,die Landung ist nahezu perfekt.
Die Aussicht auf den Hindukusch ist wirklich traumhaft.
Die Nachflugbesprechung fällt sehr lang aus,wir unterhalten uns sehr viel über private Dinge,treffen Abmachungen.
Oberleutnant... leiht mir großzügig eine seiner DVD`s aus,ich verspreche ihm sie am nächsten Tag zurückzubringen.
Ich fahre heim ins Camp Warehouse,lege mich schlafen in voller Erwartung auf den nächsten Tag.
0600,der Zugführer gibt bekannt,dass die Bordschützen heute von den Heeresfliegern gestellt werden.
Etwas entäuscht gehe ich zurück zu meinem Zelt und versuche,den Tag totzuschlagen.
Um 1700 Uhr sitze ich vor dem Fernseher und zappe mich durch das Programm.
Auf einmal ereicht mich folgende Meldung:Ein Bundeswehrhubschrauber ist in der Nähe von Kabul abgestürzt.
Fassungslosigkeit übermannt mich,ich verpasse sogar die Alarmierung meiner Einheit.
Ich versuche,den Meldungen glauben zu schenken, aber es gelingt mir nicht.
Orientierungslos irre ich zwischen den Schützenpanzern umher, bis ich meine Gruppe gefunden habe."Aufsitzen" -ich gehorche blind.
Völlig apathisch sitze ich nun in diesem Stahlkasten.
Der Fahrer hat auf Bordfunk umgeschaltet,es sind aufgeregte Stimmen zu hören;
"Haben Unfallort ereicht!"
"Versuchen......."
"Feuer...."
"Ziehen uns zurück....."
In diesem Moment wird es Gewissheit;sie haben nicht überlebt.

Mir hallen die Gespräche mit den Besatzungsmitgliedern durch den Kopf.
Später halte ich die DVD in den Händen und starre sie an.





(98)
Am 28.06.2005 um 17:33 Uhr schrieb Alex König aus Neubrandenburg (Koenigalex@aol.com):

Ich wurde durch einen Psychologen auf Eure Seite aufmerksam gemacht. Mich wundert`s das die Leute außerhalb der Polizei staunen. Ich habe einen Kollegen, der schreibt erotische Gedichte und die wurden auch schon verlegt.
Auch wir Polizisten sind normale Leute! Wir leben, lieben und leiden ebenso wie alle anderen Menschen diese Erde.
Für den Gästebucheintrag der MM habe ich kein Verständnis. Es spricht für Euch, dass Ihr - mit Verlaub gesagt - so einen Blödsinn stehen lasst.
Bei Euch schau ich bald wieder rein.

Alex


(97)
Am 19.06.2005 um 14:25 Uhr schrieb BR aus München:

Polizisten sind (wie auch Soldaten, deren einer ich bin) Individuen, auch wenn viele Menschen in Deutschland ein sehr vereinfachtes Weltbild haben und "den Bullen" bestimmte Eigenschaften zuschreiben.
Klischees lassen sich nun mal fast immer bestätigen. Spricht da ein Beamter von "Negern", statt von "Schwarzen", ist das der ultimative Beweis dafür, dass alle Polizisten Rassisten sind, hört man einen über einen tödlichen Unfall scherzen, weiß man ganz sicher, dass es Aufnahmebedingung bei der Polizei ist, gefühllos und sadistisch zu sein.
Ich habe viele Polizisten kennen gelernt: Drogenkonsumierende Grenzschützer, "coole" Cops mit Sonnenbrille und Eastwood-Miene, Philosophen... Aber ich konnte bei genauerer Betrachtung nicht ein gemeinsames Merkmal außer der Uniform erkennen.
Diese Seite trägt dazu bei, auch den Dümmsten in Deutschland, von denen wir ja genug haben, zu zeigen, dass in diesen Uniformen ganz normale Menschen stecken.


(96)
Am 04.06.2005 um 20:41 Uhr schrieb u.koffmane aus Stuttgart (u.koffmane@web.de):

Hollo,
da ich gerne Krimi´s schreiben möchte, aber keine Polizeifachfrau bin, wie kann ich dann gut darüber schreiben? Ideen habe ich schon, bloß es soll ja auch "richtig" sein.

Herzlicher Gruß
U. Koffmane



(95)
Am 27.05.2005 um 17:49 Uhr schrieb Wichard von Wilamowitz-Moellendorff aus 57629 Höchstenbach (w.wilamowitz@web.de):

Guten Tag, durch einen "Zufall" kam ich auf Ihre Seite. Ich habe eine besondere Nachricht für Stephanie von Guaita. Meine Mutter war eine geb. v.Guaita (Bettina, Schwester ihres Großvaters) Ich freue mich über ihren Erfolg und wünsche ihr alles Gute!! Ich bin selbst seit 30 Jahren in der "Drogenszene" als Suchttherapeut tätig und kann ein wenig von der Arbeit die Sie machen verstehen.
Herzliche Grüße
Wichard von Wilamowitz- Moellendorff


(94)
Am 18.05.2005 um 13:36 Uhr schrieb Jane aus NRW:

Hallo Kollegen,
bin durch eine Autorin www.wiebke-lorenz.de auf die Seite hier aufmerksam gemacht worden. Werd mich mal durch die Beiträge hier arbeiten und bin schon sehr gespannt, was mich so erwartet.
Was den Eintrag von M.M. im Gästebuch angeht...kann ich den nicht unkommentiert stehen lassen: dafür, daß eine Gesellschaft ihrer Meinung nach, gut auch ohne Polizei auskommen kann, ruft die Gesellschaft die Polizei aber oft genug jammernd zu Hilfe. ;)


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"Ich entschloß mich von dem Standpunkt meiner eigenen Erfahrungen zu schreiben, von dem was ich wusste und was ich fühlte. Und das war meine Rettung...

... Was ist Original? Alles was wir tun, alles was wir Denken existiert bereits und wir sind nur Vermittler. Das ist alles. Wir machen von dem Gebrauch was bereits in der Luft ist."
Henry Miller, aus einem Interview in den 60-iger Jahren
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