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(229)
Am 21.10.2006 um 01:12 Uhr schrieb Mad World :

Gerade habe ich hier einige Texte gelesen, nachgedacht und micht gefragt, wie es wäre soetwas zu lesen, wenn man in "seiner heilen Welt" lebt, soetwas nur aus den Nachrichten kennt, aus Filmen und solchen Texten?! Ich weiß es nicht!?

Bin nicht bei der Polizei, aber ehrenamtlich in einer "sehr aktiven" San-Einheit. Euer Projekt ist beeindruckend, macht weiter so!!!


(228)
Am 20.10.2006 um 22:06 Uhr schrieb G. Aulenbach aus 53913 Swisttal (gb.aulenbach@t-online.de):

Liebe Kollegen!
Als ich am Sonntagmorgen zum Angeln fuhr überrachte mich der Tag mit dicken Nebelschwaden. Unwillkürlich wurde ich daran erinnert, dass sich der Sommer verabschiedet und dem Herbst Platz gemacht hat. Nachdenklichkeit machte sich in meinen Gedanken breit und ich dachte darüber nach, wo die Sommertage geblieben sind, die Zeit in Holland am Meer, die Grillparty in unserem Gartgen, unsere Radwanderung und die vielen anderen Stunden. In wenigen Tagen werden die ersten Martinsumzüge durch die Straßen ziehen und nach einer kleinen Verschnaufpause folgt die Weihnachtszeit und ein neues Jahr kündigt sich an. Und weil alles so schnell an mir vorüberzieht habe ich meine Nachdenklichkeit aufgeschrieben.

Die Zeit

Neulich, hab` ich mich gefragt;
Wo blieb er nur, der letzte Tag?
Lange hab` ich nachgedacht
und schließlich unseren Baum gefragt.
Er sagte mir: „Dein Tag? der ging dahin,
so wie mein letztes Blatt im Wind.“

Ob es wirklich einer weiß,
wo sie blieb, die Zeit?
Sah ich nicht gestern erst die Osterglocken
auf einer schneebedeckten Wiese hocken?
Und das schöne Tulpenkind
stand frierend da im kalten Wind.

Wo blieb sie nur, die Lilienpracht?
Verschwand ganz plötzlich über Nacht.
Wo sind sie hin, die letzten Tage?
An den Jasmin hat` ich die gleiche Frage.
Er sprach zu mir:
„Dein Tag, der folgte meinem Blütenduft
frei schwebend durch die Sommerluft“.

Wo sind denn nur die Rosen hin?
fragt` ich des Sommers schönstes Kind,
den kleinen, bunten Schmetterling.
Sie gingen mit der Liebe fort,
an diesen und an jenen Ort.

Wo blieb sie nur, die ganze Zeit.
Schon legt` sich auf Felder ein weißes Schleierkleid.
Bunte Blätter schmücken Wald.
Der Wind braust auf mit Sturmgewalt.
Der Tag? Ich dacht` ich hielt ihn in der Hand,
verschwand in einer Nebelwand.

Weiß war die Landschaft und ruhig mein Schritt.
Die Zeit ging einfach mit mir mit.
Der Tag, den ich suchte, sah ich nun im Kerzenschein,
dort konnt` er mir Erinnerung sein.
Nun dachte ich voll Zuversicht,
an schöne Tage im Frühlingslicht.

G. Aulenbach



(227)
Am 19.10.2006 um 12:33 Uhr schrieb Xaxis :

Klasse Texte :)

Nur - einen Rat vom RD - große Bitte: Solange Menschen leben/gerettet werden, liegen sie auf einer TRAGE - Bahre ist das Wort für die Toten"tragen"...


(226)
Am 18.10.2006 um 09:43 Uhr schrieb Mihn aus Frankfurt (moechtegerns@online.de):

Ronja schrieb: "Warscheinlich von Othografie und Gramattik keine
Ahnung, der computer wirds schon Richten!"
@Ronja: Vielleicht hättest Du die Technik nutzen sollen. Das Word-Programm hat genau für solche Fälle ein sehr schönes Rechtschreib- und Grammatik-Programm. Du hättest es wirklich vorher mal durchlaufen lassen sollen...
Amnsonsten finde ich es gut, dass du die 'Wut' oder den 'Neid' hier herauslässt und nicht an geparkten Pkw. ;o)
Auch für Dich Ronja wird der Tag kommen an dem Du wünschst, dass wir da sind, um Dir zu helfen!
Liebe Grüße von der Straße



(225)
Am 16.10.2006 um 12:59 Uhr schrieb Elmar aus Nürnberg (elmarheer@aol.com):

Ronja, oh Ronja,

Du Süße! Bitte mach’s noch mal! Schreib noch was, bitte! Ich krieg mich kaum mehr ein, wäre beinah vom Stuhl gefallen vor Lachen! Klasse!

Ronja, you made my day!!!

Grüße nach Berlin,

Elmar



(224)
Am 15.10.2006 um 14:39 Uhr schrieb ronja aus berlin (quasselkaspar1@aol.com):

Hallo ihr gesetzeshüter,

ich Fass es ja nich, das ihr jetzt auch noch meint, eure Taten und
sichtweißen in schriftlicher form niederschreiben zu müssen. Reicht es nich
schon, von euch knöllchen, Anzeigen und vorladungen lesen zuz müssen?
Und warscheinlich schreibt ihr eure Märchen auch noch wärend der Arbeit. Das
alles auf meine steuerkosten.
Gestern erst wieder hat mich einer von euch kontrolliert, warscheinlich,
weil ihm meine friesur nicht Passt. Hat mich gefragt, ob ich was getrunken
habe. Als ob das, mit dem Farrad wichtig wäre. So ein wichtigtuher! Das ich
total zugedrönt war mit was unflüssigem, das mann aber raucht, hat er nich
gemerkt! Da siet man mall wieder wie unintilligent einige von euch sind!
Warscheinlich die meisten! Aber hier Schlaue Sprüche schreiben und sich
Polizei-poeten nennen. Warscheinlich von Othografie und Gramattik keine
Ahnung, der computer wirds schon Richten! Stimmt doch oder!?
Ich wollte ja auch mal zur Polizei, bin ich jetzt froh, das das damals nicht
Geklapt hat! Wenn ich jetz so sehwas die bullen alles so machen, mit dicken
Audis Opels oder sogar BMWs rumfahren und harmlose harz4empfänger wie mich
drangsaliren, nur weil ich bunte Hare hab oder so! Leztes jahr hab ich sogar
gesehn wie einer einen nagelneuen audi zerrammelt hat, is voll auf einen
draufgefaren an der Ampl! Autofahrn könnt ihr also auch nich. Und das ging
doch bestimmt auch wider auf kosten des Steuerzahlers, oder?
Und mit euern Büchern macht ihr jetzt bestimt auch noch die fette kohle,
stimmts? Naja von mir aus. Solang ihr am schreiben seit, sieht mann euch
wenigstens nich auf der strasse und ich hab meine ruhe. Viel spass noch
damit.
Ronja aus Berlin



(223)
Am 30.09.2006 um 22:09 Uhr schrieb Familie Steidl aus 01833 Stolpen Berghäuser 5 (post@FamilieSteidl.net):

Danke
www.FamilieSteidl.net


(222)
Am 28.09.2006 um 23:32 Uhr schrieb Stefan Wimmer aus Renningen/Baden-Württemberg (pan41@t-online.de):

Lieber Herr Uhl und an dieser Stelle auch an alle Ihre Kollegen. Zu allererst einmal noch vielen Dank für diese tolle und ergreifende Lesung. Ich wünsche mir sehr, dass die Polizeipoeten und ihr Engagement dazu beitragen, das Verständniss für die Beamten und deren Arbeit der doch oft bevorurteilten Allgemeinheit näher zu bringen und somit auch Verständnis und die menschliche Seite der Beamten zu vermitteln. Ich werde mit Sicherheit Ihre Kollegen jetzt aus einem anderem Blickwinkel sehen. Viel Erfolg auf der Buchmesse und bei weiteren Lesungen. Ich hoffe, wir sehen uns irgendwann wieder.
Mit spätabendlichen Grüßen,
Stefan Wimmer
Buchhandlung pan41


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