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(261)
Am 15.12.2006 um 00:29 Uhr schrieb Felix aus Oberstenfeld (salo83@web.de):

Ich hoffe der 3.Band kommt bald.
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen!

Gruss
Felix


(260)
Am 14.12.2006 um 04:56 Uhr schrieb Daniela aus Hamburg:

Hallo Leute!

Ich glaube, eines muss man mal klarstellen. An alle "Nichtpolizisten": ich glaube viele von uns schreiben, weil wir Spaß haben und spannende Geschichten erzählen wollen. Wenn ich die Einträge so lese, dann habe ich das Gefühl, dass sich uns die Leser als richtige "Psycho-Wracks" vorstellen. Das ist bestimmt nicht immer so.
Als Polizist erlebt man auch schöne Dinge, vor allem wenn man Menschen helfen kann.

Bis bald und Gruß aus Hamburg



(259)
Am 12.12.2006 um 09:30 Uhr schrieb Sabrina aus Hagen (SnoopyGilr1984@web.de):

Also ich habe großen Respekt vor den Polizisten, die diesen Job machen. Was sie jeden Tag für Elend sehen müssen, ist echt grausam.Für mich wäre der Job nichts.Deshalb Hut ab.
Gruß Sabrina


(258)
Am 09.12.2006 um 20:12 Uhr schrieb Dirk Rosenkranz aus Weida (DRosenkranz@t-online.de):

ich habe heute das buch "jeden tag den tod vor augen" gekauft und in einem zug durchgelesen. ich bin selbst polizist und ich bewundere die kollegen, die ihre gedanken in worte fassen konnten. ich kann das nicht und ich habe nach dem lesen tränen in den augen gehabt. danke für dieses buch.


(257)
Am 07.12.2006 um 13:09 Uhr schrieb Anja Bauer aus Grettstadt (manne.anja@gmx.de):

Nun habe ich das neue Buch fast durchgelesen und kann manche schrecklichen Geschichten gar nicht fassen.
Doch am meisten haben mir zwei davon zugesetzt.
-- Ist doch nur ein Hund vion Elmar Heer: ich fand die Geschichte sehr traurig, denn auch ein Hund ist ein Lebewesen, mit dem man alle Lebensbereiche empfinden tut und Elmar braucht nicht sich schuldig fühlen, weil er um seinen Gundo getrauert hat. Ich selber habe viele Tiere und jedes Tierchen tut mir gut.
Die zweite Geschichte ist "Machtlos". Ich glaub dazu braucht man nicht viel sagen - mir tun nur die Leute leid, die versuchen, solchen Kindern zu helfen und an Behördenwillkür scheitern, da ja solche Eltern doch die Kinder wieder bekommen

Ansonsten fühle ich mit allen Polizistinnen und Polizisten mit und sehe den Beruf nun von einer ganz anderen Seite. Ich freue mich schon auf das nächte Buch.



(256)
Am 05.12.2006 um 13:37 Uhr schrieb Ingo RIEGER aus Duisburg (rieger-ingo@t-online.de):

Moin moin,
diese HP ist ein richtiger Genuss,
durchgehend vom Anfang bis an den Schluß!
Sie hat auch einen sehr persönlichen "Ton",
das liegt sicherlich aus an der Person!
Ich habe den Inhalt und auch Gestaltung sehr genossen
und damit auch weitere Besuche beschlossen.

Weiter so und "frohes Schaffen" bzw. "gute Verrichtung"
wünscht ein "Altgedienter"
aus Duisburg.

P.S.
Vielleicht finden meine "Anekdötchen" unter der HP
www.rieger-ingo.de
bei ihnen "Gehör"?




(255)
Am 04.12.2006 um 11:06 Uhr schrieb Günter Aulenbach aus 53913 Swisttal-Miel (gb.aulenbach@t-online.de):

Liebe Kollegen,
vor ein paar Wochen hat unser Superstar Michael Schumacher seine akktive Laufbahn beendet und in der Presse war zu lesen; er sei ein Held! Es gibt aber noch ganz andere Helden, Helden des Alltags. Wir Polizisten kennen solche Menschen; wir begegnen ihnen bei dieser oder jener Gelegenheit, vielleicht bei einem Unfall, einem Brand oder aber einem Verbrechen.Es sind jene Menschen, die mutig und selbstlos ihre helfenden Hände reichen. Die Liebe in ihren Herzen gibt ihnen hierzu die Kraft. Wir Polizisten sind in der Regel die Ersten die ihnen begegnen und wir müssen über sie berichten, dass sind wir ihnen schuldig. Ich habe eine kleine Geschichte über einen solchen Alltagshelden zu erzählen. Wie es sich für die Jahreszeit gehört habe ich die Erzählung mit Weihnachten und meinem Lieblingsthema "Liebe, Glaube,Hoffnung" eng verknüft und verbunden. Erwähnen möchte ich noch, dass meine Weihnachtsgeschichten (davon gibt es einige) natürlich wahre Geschichten sind, Geschichten, die sich so oder so jeden Tag auf dieser Welt ereignen.
Eine friedvolle, harmonische Adventszeit wünscht Euch Euer Kollege Günter Aulenbach vom PP Bonn (seit 5 Jahren im Ruhestand)
Gibt es Engel?


Die Geschichte, die ich erzählen will, ist eine von jenen Geschichten, die sich so oder so jeden Tag irgendwo auf der Welt ereignen. Ich erfuhr sie aus der Zeitung, damals, als ich die Weihnachtsferien bei meinen Großeltern verbrachte.

Ein junger Mann wurde gesucht. Er hatte ein kleines Mädchen vor dem Ertrinken gerettet; und nun wollte man ihn ehren, ihm danksagen, ihn vielleicht als einen Helden feiern.

Von Helden liest und hört man häufig, in den Medien, der Presse, in Rundfunk und Fernsehen. Es wird von Menschen berichtet, die übermenschliches geleistet bzw. vollbracht haben; im Bereich des Sports, der Politik, der Wissenschaft oder Forschung. Personen werden vorgestellt, die die tollsten Dinge vollbracht haben. Vielleicht haben sie einen Krieg gewonnen, der Menschheit ein Mittel gegen eine sonst unheilbare Krankheit geschenkt, einen kleinen Ball präzise über ein Netz gespielt oder aber einen hohen Berg bestiegen. Unzählig sind die Möglichkeiten ein Held zu werden. Zum Heldentum gehört aber auch die Öffentlichkeit, denn der Held braucht sein Publikum, benötigt die Medien, um schließlich und letztlich bewundert zu werden.

Genau aus diesem Grunde hat mich diese Geschichte nicht in Ruhe gelassen. Vieles habe ich damals mit meinen 13 Jahren noch nicht verstanden und deshalb wohl auch ein wenig mehr nachgedacht als andere Zeitungsleser. Aber was hatte sich ereignet an jenem denkwürdigen Vorweihnachtstag? einem Tag, der sich durch nichts, aber auch gar nichts, von anderen Tagen unterschieden hatte; bis auf einen Unfall, bei dem ein kleines Mädchen in einen Mühlenbach gefallen war.

Vom Strom abgezweigt fließt dieses Gewässer auf einer Breite von ca. 10 Metern, eingeengt durch steile Betonwände, mitten durch die Stadt. Mit hoher Geschwindigkeit strömen die Wassermassen auf das Mühlenhaus zu, wo sie dann gurgelnd und schäumend in der Dunkelheit des Mühlradschachtes verschwinden.

Ungeachtet von den vielen Menschen, die hektisch versuchten ihre letzten Weihnachtseinkäufe zu erledigen, spielten an diesem Mühlengraben mehrere Kinder, unterhalb einer Brücke, die in einem hohen Bogen über das Gewässer führt.
Kalt war es an diesem Vormittag und auch an den Vortagen waren die Temperaturen nachts weit und die 0-Gradgrenze gerutscht.


Während ihres Spiels hatten die Kinder offensichtlich die Gefährlichkeit des gefrorenen Grases vergessen. Ein kleines Mädchen rutschte aus und fiel mit einem lauten Aufschrei in den Mühlengraben. Sofort wurde es von der starken Strömung erfasst und fort getragen. Es trieb auf die Brücke zu, auf der sich in diesem Augenblick viele Menschen befanden, die fast alle auf die Hilferufe aufmerksam geworden waren. Sie standen auf der Brücke und sahen teilnahmslos zu, wie das Kind mit dem Tode rang, verzweifelt, aber ohne jede Chance.

Ein junger Mann hatte die Hilferufe gehört und sah das Kind auf die Brücke und das dahinter liegende Mühlengebäude zutreiben. Spätestens dort war eine Rettung nicht mehr möglich. Er hatte augenblicklich seine Jacke ausgezogen und war auf die andere Straßenseite gelaufen, um hier die wenigen Sekunden abzuwarten bis das Kind seine Höhe fast erreicht hatte. Dann kam der Sprung, der Sprung hinab in die Tiefe, in das eiskalte Wasser, dessen reißende Flut auch einen geübten Schwimmer unwiderstehlich in die Tiefe zog. Das Wasser spritzte hoch auf und es hatte so ausgesehen, als ob die Flut jenen jungen Mann verschlingen wollte, als er für einen Augenblick völlig verschwunden war. Aber nur wenigen Sekunden später war er wieder aufgetaucht. Mit kräftigen Schwimmzügen hatte er das Wasser so beiseite geschoben, als ob ihm der Sog nie etwas anhaben könnte. Dann hatte er die Ertrinkende erreicht. Sein starker Arm hielt sie fest und gab sie nicht mehr dem Wasser preis. Es folgten ein paar Armzüge und das rettende Ufer war erreicht. Dann hatte er das kleine Mädchen auf die Betonmauer gehoben, ihr einen Kuss auf das triefend nasse Gesicht gegeben und war gegangen – einfach gegangen – während die zuerst gaffende und schweigende Menschenmenge auf das Kind zugelaufen kam. Auf der Brücke hatte man ihn zuletzt gesehen, als er seine Jacke anzog. Danach war er verschwunden, einfach verschwunden, hatte sich aufgelöst in Luft in “„Nichts“. Nun wurde er gesucht Er sollte geehrt werden und vielleicht würde später in der Zeitung stehen er sei ein Held.

Als ich die Geschichte las, dachte ich an den Sommer, dachte daran, wie oft ich vom Dreimetersprungbrett zurückgetreten war, wie es mich erschauert hatte, als ich in die Tiefe sah. Wäre nicht " Muss " zur Erreichung des Fahrtenschwimmerzeugnisses gewesen, ich wäre sicherlich nie gesprungen. Aber in diesem Fall? Die Brücke war sicherlich um einiges höher, das Wasser eiskalt, die Strömung reißend und die Kleider, die man trug, mussten einen erbarmungslos in die Tiefe ziehen.

Wie eine Gänsehaut lief es über meinen Körper, als ich daran dachte, dass hier jemand von der Brücke gesprungen war, um einem kleinen Mädchen das Leben zu retten; einem Menschen, den der Retter nicht kannte, dem er in keiner Weise nahe stand, ja sicherlich im Leben noch nie begegnet war. -
War das nun ein Held? Ich habe darüber nachgedacht. Die Bilder unserer Helden sehen wir in der Zeitung, wir kennen sie aus den Illustrierten oder dem Fernsehen. Wir wissen wie sie heißen, welche Hobbys sie haben und welche Meinung sie vertreten..
Aber diesen Helden kannte niemand, niemand wusste wer er war. Und dann war es für mich ganz klar, klar, dass ihn niemand kennen konnte, denn Gott hatte eigens einen seiner Engel auf diese Welt geschickt, um dieses kleine Mädchen vor dem Ertrinken zu bewahren. Es sollte sich an Gottes schöner Schöpfung erfreuen und erfahren was es bedeutet geliebt zu werden - es sollte Weihnachten erleben!




Günter Aulenbach.



(254)
Am 03.12.2006 um 05:28 Uhr schrieb niko aus berlin (t-tos@gmx.net):

gute gedanken... vielen dank


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