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(265)
Am 18.12.2006 um 13:40 Uhr schrieb Paul Uhl aus 94036 Passau (paul-uhl@web.de):

Hallo Kollegen,

finde ich prima, Eure Initiative! Bin selbst auch Poet und hab schon 12 Bändchen voller Gedichte geschrieben.
Macht weiter so!
P.U.


(264)
Am 15.12.2006 um 23:25 Uhr schrieb sabine ring aus jena (sabinering@jetzweb.de):

Ich habe schon mal in Eurem 2. Buch gelesen. Es gefällt mir sehr gut und erinnert mich selbst an meine erste Leiche. Ich bin seit 20 Jahren im Polizeidienst tätig. Auf Grund eines persönlichen Schicksalschlags mache ich keinen Schichtdienst mehr. Mein Ehemann ist im letzten Jahr gestorben. Ich habe bis er gestorben ist an seinem Krankenbett gesessen und es fällt mir noch heute schwer hier in Jena im Klinikum auf die Intensivstation zu gehen. Jetzt bin ich in der Ermittlergruppe tätig und muß auch ab und zu in die Klinik. Jedes Mal, wenn ich in Richtung Intensivstation gehe, sehe ich meinen Mann vor Augen, als er im Sterben lag. Er war 43 Jehre alt und ist innerhalb von 2 Tagen an einer Hirnhautentzündung gestorben. Ich habe seinen Tod noch nicht ganz verkraftet. Gerade jetzt um die Weihnachtszeit denke ich oft an ihm. Zum Glück habe ich liebe und nette Kollegen, welche sich gerade jetzt um mich kümmern.Trotz allem wünsche ich euch ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute im Neuen Jahr. Gruß Sabine


(263)
Am 15.12.2006 um 19:02 Uhr schrieb Karsten vom Bruch aus Ludwigsburg (karsten.vombruch@gmx.de):

Prädikat: Ausgesprochen wertvoll.
Ich wurde auf die beiden Bücher "Die erste Leiche vergisst man nicht" und "Jeden Tag den Tod vor Augen" vor ein paar Tagen während einer Veranstaltung in meiner Firma von Dirk Reiche aufmerksam gemacht, der auch redaktionell am zweiten Buch mitgearbeitet hat. Zum Glück!
Denn das Thema hat mich sofort interessiert. Ich selbst habe in der Zeit von 1988 bis 1990 meinen damals noch zwanzig Monate dauernden Zivildienst im Rettungsdienst und Krankentransport des DRK Main-Taunus abgeleistet und kann daher nur bestätigen, dass man die erste Leiche nicht vergisst. Und obwohl ich mich heute, knapp 17 Jahre danach, nicht mehr an jede Leiche und jeden Einsatz erinnern kann, sind doch viele Einsätze und Erlebnisse, nicht nur die auf den ersten Blick spektakulären, auch noch heute in mein Gedächtnis eingebrannt und haben ihren Einfluss auf meine weitere persönliche Entwicklung gehabt. Bei mir waren es nur wenig mehr als diese zwanzig Monate, in denen ich diesen existenziellen und intensiven psychischen und körperlichen Herausforderungen ausgesetzt war, und kein ganzes Berufsleben wie bei einem Polizisten. Aber sie sind mir sehr wertvoll geworden und haben gereicht, damit ich mich sehr genau in die Schilderungen der Geschichten hineinversetzen kann. Und mehr als einmal wurden genau die gleichen Gefühle sehr feinfühlig beschrieben, die auch ich schon gespürt habe oder noch immer empfinde. Ich hatte als Rettungssanitäter die Gelegenheit, auch die Arbeit von Polizisten, Ärzten und Feuerwehrleuten vor Ort zu erleben und ich denke, dass alle Betroffenen diese Einsätze emotional recht ähnlich erleben.
Spontan kam mir der Gedanke, auch meine Erlebnisse einmal aufzuschreiben, nur für mich selbst, bevor der Zahn der Zeit meiner Erinnerung zu viele Lücken zugefügt hat. Mir ist nicht bekannt, ob es auch für die anderen Berufsgruppen ähnliche Plattformen gibt. Die Plattform der Polizei-Poeten hat jedenfalls aus meiner Sicht sehr wertvolle Früchte getragen. Für die Autoren, aber auch für die Leser. Denn hier kann man sich, auch ohne Bilder, den Fällen nähern, zu denen man mit den Bildern von Bild-Zeitung und Co niemals einen echten und vor allem würdevollen Zugang finden wird. Ich möchte mich daher ganz herzlich bei Volker Uhl und allen seinen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die den Mut hatten, diese meistens sehr persönlichen Beiträge zu verfassen und auch zu veröffentlichen. Und ich bin begeistert von der schriftstellerischen Qualität, welche die in den beiden Büchern veröffentlichten Beiträge auszeichnet. Schon lange hat mich kein Buch mehr so sehr in meinem Innersten berührt und getroffen wie diese beiden. Vielen Dank für die Beiträge, und vielen Dank für die Menschen und die Menschlichkeit, die dahinter stehen.




(262)
Am 15.12.2006 um 11:58 Uhr schrieb Matthias Kurz aus Heiseder Str. 6 31157 Sarstedt (matthias.kurz@htp-tel.de):

Hallo,
ich habe beide Bücher in kürzester Zeit gelesen und finde sie ganz toll. Ich selber arbeite seit ein paar Jahren als Rettungsassistent im Rettungsdienst und habe sehr viele gemeinsamkeiten entdeckt.Ich hoffe es erscheint bald das 3 Buch.Macht weiter so. Mfg Matthias


(261)
Am 15.12.2006 um 00:29 Uhr schrieb Felix aus Oberstenfeld (salo83@web.de):

Ich hoffe der 3.Band kommt bald.
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen!

Gruss
Felix


(260)
Am 14.12.2006 um 04:56 Uhr schrieb Daniela aus Hamburg:

Hallo Leute!

Ich glaube, eines muss man mal klarstellen. An alle "Nichtpolizisten": ich glaube viele von uns schreiben, weil wir Spaß haben und spannende Geschichten erzählen wollen. Wenn ich die Einträge so lese, dann habe ich das Gefühl, dass sich uns die Leser als richtige "Psycho-Wracks" vorstellen. Das ist bestimmt nicht immer so.
Als Polizist erlebt man auch schöne Dinge, vor allem wenn man Menschen helfen kann.

Bis bald und Gruß aus Hamburg



(259)
Am 12.12.2006 um 09:30 Uhr schrieb Sabrina aus Hagen (SnoopyGilr1984@web.de):

Also ich habe großen Respekt vor den Polizisten, die diesen Job machen. Was sie jeden Tag für Elend sehen müssen, ist echt grausam.Für mich wäre der Job nichts.Deshalb Hut ab.
Gruß Sabrina


(258)
Am 09.12.2006 um 20:12 Uhr schrieb Dirk Rosenkranz aus Weida (DRosenkranz@t-online.de):

ich habe heute das buch "jeden tag den tod vor augen" gekauft und in einem zug durchgelesen. ich bin selbst polizist und ich bewundere die kollegen, die ihre gedanken in worte fassen konnten. ich kann das nicht und ich habe nach dem lesen tränen in den augen gehabt. danke für dieses buch.


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