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(273)
Am 28.12.2006 um 18:17 Uhr schrieb Lichtenhahn Walter aus Rheinbrohl (2946-906@online.de):

Die Wahrheit verträgt noch lange nicht jeder, es sollte aber dennoch so sein, dann könnten auch viele Polizisten,noch am Leben sein. Zu wenig vom Vater Staat geschützt,das grenzt an Hohn,dann wird auch noch gekürzt,der Lohn. Hier kann ich nur schreiben,Idealismus und jeden Tag den Tod vor Augen.


(272)
Am 27.12.2006 um 21:54 Uhr schrieb Lichtenhahn Walter aus 56598 Rheinbrohl (2946-906@online.de):

Zu Weihnachten erhielt ich das Buch "Jeden Tag den Tod vor Augen"In den Jahren 63-65 war ich junger PDS bei der BEPO RHLP. Heute weis ich, mein Traumberuf Kriminalbeamter wurde mir durch die Dummheit einiger Lehrer verwehrt. Wie durfte ich in dieser Zeit eigene Gedanken äußern, die Gesetzgebung währe löchriger wie Schweizer Käse, oder das sogenannte Polizei-Dienst-Deutsch in Frage stellen? Was heute Richtig,zu meiner Zeit Falsch gewesen ist. Endeffekt, aus die Maus,und ein Trauma begleite mich durch Leben. Aber innerlich bin ich weiterhin der Polizei zugetan.Und es kotzt mich an,das Verbrecher besser mit Mitteln ausgestattet sind wie die Polizei
Als Rentner zu jung nichts mehr zu tun betreibe ich seit 1999 in eigener Regie Aufklärungsarbeit(Puppentheater) für Kinder. Motto "Kinder geht nie mit Fremden mit" So mache ich vor Ort etwas sinnvolles worüber andere nur Reden. Was auch wieder verstärkt eingesetzt werden sollte sind Polizeipuppenbühnen. Leider gibt es hier noch wenige von. Und immer ein Meter Abstand


(271)
Am 25.12.2006 um 22:29 Uhr schrieb Uwe Werner aus Seesen/Harz (uwe.werner@polizei.niedersachsen.de):

Mein Sohn und ich sind beide Polizisten, der Eine, also ich, bin sog.KOB b. PK Seesen/PI GS und der Andere, der Sohn ist beim PK 25 in HH ; zu Weihnachten gab`s das Buch von Herrn Uhl geschenkt; wir haben beide drin gelesen und wir finden uns irgendwo darin wieder. Diese Einrichtung "Polizei-Poeten" ist äußerst wichtig und vor allem sinnvoll; unser Beruf wird i.d.Öffentlichkeit u.E. immer noch zu wenig gewertet und beachtet! Daher DANKE und bitte weitermachen ! - Für`s Neue Jahr viele Anregungen und Gedanken ; Nachbereitung von Einsätzen findet immer noch zu wenig statt. Es grüßen die beiden Vater u. Sohn KOB`s aus dem Harz!


(270)
Am 24.12.2006 um 23:20 Uhr schrieb Bianca Weiss aus Edelsfeld (engel133@yahoo.de):

Der Text von Thomas Zierlinger hat mich stark angesprochen. Ich hatte nach 8 Jahren Polizeidienst gekündigt, anschließend eine Ausbildung als Krankenschwester gemacht und dann 2 Jahre in der Psychiatrie gearbeitet. Ich habe mir auch die Frage gestellt, ob nicht die "normalen"/ menschlicheren Menschen sind. Vor oder hinter der Türe.. Jetzt bin ich seit 2 Jahren wieder beim "Verein". Ich kann die Frage immer noch nicht pauschal beantworten. Aber ich kann sagen, es ist menschlicher geworden. Schon eine Web-Seite wie diese zeigt, daß sich die Zeiten geändert haben und sich noch ändern.
Ich wünsche allen Polis da draussen ein ruhiges und gesegnetes Weihnachtsfest und fürs neue Jahr viele menschliche Kollegen und Mitmenschen.
Bianca


(269)
Am 19.12.2006 um 09:08 Uhr schrieb Martin Halmbacher aus Neureichenau (Martin.Halmbacher@gmx.de):

Hallo Zusammen. Bin gestern durch einen Artikel in der Passauer Neuen Presse auf die Polizei-Poeten aufmerksam geworden und habe mir bereits einige eurer Artikel durchgelesen. Ich halte es für ein sehr ansprechendes Forum, das dem einen oder anderen von uns sicherlich Hilfestellung geben kann. Nach 15 Jahren Schichtdienst bei der Polizei könnte ich auch die eine oder andere Geschichte beisteuern, was ich wohl auch noch machen werde. Besonders gut nachvollziehen kann ich den Gästebucheintrag von Hr. Vitzthum (Überbringen von Todesnachrichten). Dem ehemaligen Kollegen Vitzthum möchte ich auf diesem Weg viel Glück und Gesundheit für die Zukunft wünschen.

mfg Martin Halmbacher


(268)
Am 18.12.2006 um 20:53 Uhr schrieb Guggi aus Hamburg (naturundheilen@web.de):

Hey, DANKE für Eure Beiträge. Ich bin froh, dass es Euch gibt - sowohl beruflich als auch menschlich -. Ich bin zutiefst betroffen über Eure Berichte, andererseits erleichtert, dass endlich mal jemand das schreibt und vielleicht rausschreit, was sooo viele bewegt. Sohn und Schwester sind Polizisten. Ich wollte es ursprünglich selbst auch werden. Trage als Schwester seit Jahren die Folgen der unsäglichen Erfahrungen, Belastungen und des Engagements im Dienst mit. Man/frau braucht viel Kraft und Unterstützung, Offenheit und Liebe von seinen Nächsten, Kollegen und Familie. Ihr leistet mit Euren Beiträgen auf dieser Homepage einen unschätzbaren Beitrag für viele viele Eurer KollegInnen, aber auch deren Angehöriger, die das Leiden der "Verkappselung", des langen "Cool-sein-müssen", der Wege in Sucht und Depression mittragen. Danke an alle Unterstützer mit der Hoffnung, dass viele PolizistInnen rechtzeitig aufgefangen und würdig geachtet werden!!!
Friedliche, liebevolle und heile Weihnachten.
Guggi


(267)
Am 18.12.2006 um 18:46 Uhr schrieb Sartene aus Hamburg (Sartene@web.de):

Moin aus Hamburg,

las heute in der Tageszeitung einen Artikel über einen hamburger Kollegen.....vom PK 36. Dazu den Hinweis auf Eure Homepage.

Das weckte mein Interesse und ich fragte mich, ob ich ähnliches in all den Jahren im Polizeidienst erlebt habe.....
Habe ich.
Manchmal mehr, als einem Lieb sein kann.....
Komisches, Irres, sehr trauriges und auch lebensgefährliches. Den Tod kennen wir fast alle......aber das blendet man eben aus und versucht es zu Hause irgendwie zu kompensieren.......und das, obwohl es mittlerweile Hilfe gibt seitens des Dienstherren.

Ich finde Eure Idee großartig und werde gleich morgen das Buch erwerben.

Wer weiß, vielleicht fühle ich mich ermuntert, ggf. auch mal eine wahre Geschichte zu Papier zu bringen.

Euch alles Gute, ein frohes Fest und ein gesundes neues Jahr.

Aus Hamburg


(266)
Am 18.12.2006 um 14:01 Uhr schrieb Ernst Vitzthum aus Neuschönau (ernst.vitzthum@t-online.de):

Endlich hat sich jemand gefunden, die Sorgen und Nöte der Polizeibeamten auch literarisch aufzubereiten.
Ich war bis heuer selbst 42 Jahre im Polizeivollzugsdienst tätig und habe es selbst mitgemacht, wenn man von der Nachtschicht streßgeladen nach Hause kam und versuchte, dies nicht an der Familie auszulassen.
Das schlimmste für mich war immer,
Todesnachrichten zu überbringen, wenn beispielsweise der einzige Sohn oder Tochter in der Nacht bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Diese Aufträge waren schlimmer, als die Aufnahme des schrecklichen Verkehrsunfalles vor Ort.
Ich wünsche den Schreibern und den Büchern den besten Erfolg und allen Kollegen, die noch an der "Front" stehen alles erdenklich gute und daß sie alle immer von ihrem harten Dienst
wenigstens einigermaßen Gesundheit nach Hause kommen.
Gesegnete Weihnachten und ein friedvollen Neues Jahr 2007.


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