Kopf
Home
Idee & Ziel
Schreib einfach!
Die Texte
Die Autoren
Verein
Buchprojekte
Shop
Presse
Termine
News
Blog
Links
Gästebuch
häufige Fragen (FAQ)
Kontakt
Newsletter
Polizei-Poeten Logo
Polizei
Unser Gästebuch

Neuen Eintrag ins Gästebuch schreiben


(359)
Am 25.10.2007 um 09:39 Uhr schrieb Claudia aus Nürnberg (claudia.schneider@franken-online.de):

Dieses Projekt und die beiden Bücher haben mir viele neue Ein- und Ansichten vermittelt. Eure Texte sind nie gewollt blutrünstig oder gewalttätig. Sie gehen umso mehr unter die Haut, weil sie uns mit Euren Augen manchmal geradewegs in den Abgrund schauen lassen. Da ist keine Fernsehkamera mehr dazwischen und keine Schauspieler, die uns dies klar als Fiktion erkennen ließen. Und es tut gut zu lesen, dass Ihr Euch bei aller Belastung Eure Sensibilität bewahrt habt und Menschen geblieben seid. Davon zeugen auch die vielen lustigen oder lyrischen Beiträge.

Vielen Dank an Volker Uhl und alle Autoren für ihre Offenheit! Hört nicht auf hinzuschauen, Euch zu erinnern und vor allem – hört nicht auf zu schreiben!



(358)
Am 23.10.2007 um 16:49 Uhr schrieb Ley aus Luxemburg (faraleya@hotmail.com):

Hallo!

Ich habe mir sämtliche Berichte durchgelesen, und verstehe nun einiges besser. Als Tochter eines Polizisten ist es mir schon aufgefallen, wenn mein Vater müde und abgespannt von der Schicht kam.

In meinen Augen war und ist er ein Held, der sich trotz hartem Tag immer die Zeit nahm, meinen kleinen und großen Sorgen Aufmerksamkeit und Rat zu schenken.

Dafür bin ich ihm auf ewig dankbar, denn er wusste es, mein komplettes Vertrauen zu gewinnen, sogar in der sehr schwierigen Pubertät (Väter von Töchter werden jetzt wissend grinsen) wusste er stets, wie er sich Gehör verschafft, auf eine super Art und Weise.

Ich weiss noch als wäre es gestern gewesen, wie stolz ich als 5jähriger Dreikäsehoch war, als ich mit dem großem Streifenwagen mitfahren durfte.

Oder das Versteckspielen auf dem Kommissariat...herrlich.

Dann, der erste Unfall in den ich verwickelt war, als Beifahrerin. Durch gute Aufklärung schaffte ich es, nicht in Panik zu geraten, sondern aus dem auf dem Dach liegendem Fahrzeug zu krabbeln nachdem ich den Gurt gelöst habe. Dann zog ich die Fahrerin heraus, und blieb cool.

Später erzählte mir mein Vater, daß er vor lauter Angst und Sorgen fast nicht fahren konnte. Wie gut ich das, jetzt mehr denn jeh, verstehen kann, und wie sehr mich seine Anteilnahme berührt hat...

Es dauerte zwei Tage, bis die Coolness abfiel, und schlotternden Knien weichte :)

Nie in meinem ganzen Leben habe ich Polizisten als "Feinde" oder "Die Bösen" gesehen, und sie auch stets bei Freunden vehement verteidigt.

Jetzt bin ich Sekretärin bei der Polizei, und sehr froh über diese Chance hier arbeiten zu dürfen. Wäre selbst gerne Polizistin geworden, aber mich scheute der Gedanke, in diesem doch recht kleinem Land allzuhäufig auf Bekannte zu treffen, zb bei Verkehrsunfällen...

Und was gibt es dann schöneres, als den Kollegen, die müde von der Schicht sind, eine Tasse Kaffee zu bringen, und sein möglichstes zu tun, um ihren harten Alltag zu erleichteren?


(357)
Am 20.10.2007 um 00:26 Uhr schrieb Adi Siebert aus 34123 Kassel (Kasseler_1953@yahoo.de):

MAX VON DER GRÜN / siehe auch Fussnote

Polizeibeamter

was man sich so alles sagen lassen muss; Ausdrücke gebrauchen die Leute heutzutage unsereinem gegenüber, da ist man einfach baff: Wichser, Strolch, Zuhälter, Mistsau, bestochener Lump . . . das sind noch die harmlosesten Ausdrücke. Und man kann nicht mit gleicher Sprache heimzahlen, das käme mich teuer zu stehen. Einer hat mal zu mir gesagt, Polizisten gehörten alle vergast, denn wir wären doch keine Menschen, wir wären eine Seuche, die mit Rumpf und Stumpf ausgerottet werden muss. Ich habe den nur gefragt, ganz ruhig, ob er einen Staat kennt auf der Welt, der auf Polizisten verzichten kann, da hat er mir gesagt: Ich brauche keinen Saat, Ja, das kommt nicht alle Tage vor, so was, aber immerhin. Aber man hört doch oft: Wer zur Polizei geht der hat keine Lust zum Arbeiten . . . ja . . . lauter so’n Zeug bekommt man zum hören. Und da war eine Demonstration in Dortmund - kommt hier ja selten vor, wenn man da an Berlin denkt - damals, als der Benno Ohnesorg in Berlin erschossen wurde, und die Demonstranten, lauter junge Leute, zogen die Kleppingstr. hoch zum Wall, die Autofahrer mussten stoppen, bis der Demonstrationszug vorbei war. Da sprang einer aus seinem dicken Mercedes, so ein Eleganter, der zerrte mich am Arm, weil ich die Strasse absperrte für die Demonstranten, der schrie mich an, ich solle doch die ganze Bande zu Klumpatsch hauen, zu was sei die Polizei schliesslich da. Er sagte, ich zahle meine Steuern nicht dafür, dass so ein langhaariges Affenvolk den Verkehr aufhält und die Polizei noch mithilft, diese Bande zu schützen. Der Verkehr muss fliessen, schrie er mich an. Er hatte es eilig. Ich habe ihm gesagt, dass das eine genehmigte Demonstration sei, und da hat er mich einfach angespuckt, hat sich in sein Auto gesetzt und wollte tatsächlch in die Kolonne fahren. Und weil ich mich gegen das Auto stemmte, sass ich plötzlich auf dem Kühler; das ging alles so schnell. Später wollte der Mann noch einen Prozess anstrengen gegen mich, weil ich sein Auto beschädigt hätte … was sind das nur für Menschen …

Ja und das frage ich mich auch desöfteren und diese Geschichte ist nicht aus dem Jahr 2007 wie eventuell vermutet, hingegen entdeckte ich sie im Keller in einem Kasseler Autorencafé in einem Werk mit dem Titel „POETISCH rebellieren“ - einem „Kasseler“ Lesebuch aus der Reihe POETCETERA / Lesungen im Autoren-Café zu Kassel 1978 - 1981 ! Sind Veränderungen eingetreten von einst bis jetzt, nach fast 30 Jahren ? Diese Frage soll sich jeder selbst beantworten . . .

Fussnote :
Max von der Grün ( 1926 bis 2005 ) arbeitete als freier Schriftsteller, seit 1964 bis zu seinem Tod war er Mitglied im PEN Zentrum. Max von der Grün gilt als einer der wichtigsten Deutschen Vertreter der Literatur der Arbeitswelt in der Nachkriegszeit.



(356)
Am 17.10.2007 um 22:48 Uhr schrieb Michael E. aus Cottbus:

Ich habe nun das erste Buch gelesen. Ich wollte es schon wieder beiseitelegen, als ich die ersten Seiten las. Aber ich konnte nicht, weil ich wissen wollte, was nun geworden ist, aus dem beamten und den Personen. Und so lass ich weiter, habe mit den Beamaten und den betroffen die Situationen mit erlebt und vor allem gefühlt. Es lässt endlich einen Einblick hinter die Kulissen der Respektperson zu die für uns täglich das grauen und auch Gute dingen erleben und uns doch beschützen, die nicht nur aus reiner Bosheit das Auto anhalten du nach den papieren fragen oder Lesermessungen durch Führen. Nein, es sind Menschen, wie du und ich, das ist es doch, was zählt. Ich lese nun auch das zweite Buch, und ich bemerke wie die Seiten sich fast wie von geister Hand weiterbewegen und die Nächte Erzählung anfängt und die nächste auf mich wartet. Grade weil ich selber zur Polizei will interessiert es mich. Ich habe auch ein Schlüsselband mit der Aufschrift „Polizei“ in meinem Auto hängen, um zu zeigen, dass ich den Menschen in dem Augenblick vertraue und ich sehe auch das Lächeln in den Gesichtern der Beamten, wenn sie es sehen und ich weiß, dass sie es verstehen was ich damit bezwecken will, Verständnis für den Beruf und die Menschen.

In diesem Sinne machen sie weiter so!!!

Michael



(355)
Am 16.10.2007 um 17:48 Uhr schrieb Nico Markowski aus Hamburg (marko-fisch@t-online.de):

Hallo an alle Leser! und Polizei Poeten! der Helmut Wetzel ist ein toller typ und ein super( Bulle ) ich muss es ja wissen ! Ist nähmlich mein Onkel!!!! Alles gute aus Hamburg!!!1



(354)
Am 12.10.2007 um 00:45 Uhr schrieb SaMmy aus Frankfurt:

Guten Morgen!

Ich habe schon öfter auf diese Seite geschaut und bin immer wieder beeindruckt über das Erlebte und Niedergeschriebene! Die Beiden Bücher habe ich gelesen und musste zwischedurch immer wieder aufhören, weil sie mich emotional ziemlich bewegt haben. Ich finde, dass es eine gute Sache ist, wenn Ihr als Polizisten/innen auch die Möglichkeit bekommt, mal reden zu können! Ich selber schreibe oft Briefe an Menschen, die mir nahe stehen, die ich aber in der Regel dann doch nicht abschicke. Allerdings, habe ich mir somit ersteinmal den Frust von der Seele geschrieben und kann wieder beruhigter in den Tag schauen.

Danke an dieser Stelle an einen sehr netten Polizisten, der mir in den letzten Monaten immer wieder zugehört hat! Ich bin froh Ihn und seinen Partner kennengelernt zu haben!

Macht weiter so, Ihr seid alle super wichtig! Ich stand so manches Mal als Angehörige schon auf der anderen Seite und kann verstehen was Ihr fühlt!

LG SaMmy


(353)
Am 01.10.2007 um 20:21 Uhr schrieb Eileen Lensch aus 23911 Ziethen (familie-lensch@arcor.de):

Ich bin heute rein zufällig über die Polizei-Poeten gestolpert und habe mich prompt festgelesen. Es sind wirklich tolle Texte dabei. Traurig, nachdenklich, ernst, humorvoll; eben jene Stimmungsbilder die unser Beruf mehr hervorzaubert als so manch anderer "Job".


(352)
Am 29.09.2007 um 20:51 Uhr schrieb Sandy (challange@gmx.de):

Hallo!
Habe auch das erste Buch gelesen. Mein Respekt allen Polizisten(innen)vor diesem Beruf! Paßt immer gut auf Euch auf!

Viele Grüße und ruhigen Dienst!


* Aktuelles * (18.08.2017)
Termine:
10.11.2017

News:

Neue Texte:
Himmelfahrtskommando (T. Knackstedt)
Nur unsere Arbeit (R. Eckert)
Der Wald (B. Hoffmann)
November (L. Czapp)

Neue Autoren:

"Ich entschloß mich von dem Standpunkt meiner eigenen Erfahrungen zu schreiben, von dem was ich wusste und was ich fühlte. Und das war meine Rettung...

... Was ist Original? Alles was wir tun, alles was wir Denken existiert bereits und wir sind nur Vermittler. Das ist alles. Wir machen von dem Gebrauch was bereits in der Luft ist."
Henry Miller, aus einem Interview in den 60-iger Jahren
Newsletter
Zum Bestellen unseres Newsletters senden Sie bitte eine eMail an:
info@polizei-poeten.de

Home   Idee & Ziel   Schreib einfach!   Die Texte   Die Autoren   Verein   Buchprojekte   Shop   Presse   Termine   News   Blog   Links   Gästebuch   häufige Fragen (FAQ)   Kontakt   Newsletter   
Impressum & Datenschutz    eMail an uns

©2002..2017, POLIZEI-POETEN, Volker Uhl, Robinienweg 6, D-79189 Bad Krozingen
Besucher (seit 1.9.2002):
counter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conception


gestaltet von: Web-Conception Internet Service   www.web-conception.de