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(105)
Am 11.08.2005 um 09:27 Uhr schrieb robur (rintho@web.de):

Auch wenn ich in diesem Gstebuch ein Aussenseiter bin:

Sooo positiv kann ich die HP nicht beurteilen - viele Texte erwecken bei mir den Eindruck der "Real-Satiere"..... Zur persnlichen Frustbekmpfung sicher geeignet - aber, ich habe natrlich nur quer gelesen - gibt es nur frustrierte Polizisten? Schwermtig und melancholisch? Den Beruf haben sie sich doch wohl selbst ausgesucht - sich dann als verkannte Opfer darzustellen, die an ihrem schweren Dienst leiden - ich wei nicht recht...
Da ich auch im Gstebuch etwas geschmkert habe noch ein kleiner Hinweis: ich beziehe KEINE Sozialhilfe...


(104)
Am 03.08.2005 um 19:06 Uhr schrieb Lisa aus Kln (roswithawiwi@aol.com):

Hallo lieber Bernd Rttger,
ich habe soeben ihren Text zum Thema *Abschied* - Bahnleiche/unvergessen - gelesen!
Ihre Zeilen haben mich sehr berhrt & wieder einmal wird mir schmerzlich bewusst, dass nicht jedes Kind die gleichen Chancen in diesem Leben bekommt!
Das ist ebenso traurig wie auch ungerecht! :(
Ein guter Text ist ihnen da gelungen, der mich & auch meine
Tochter Tina (18) sehr nachdenklich gemacht hat!
Ich wnsche diesem Portal weiterhin viel Erfolg! :)
*Lisa*


(103)
Am 27.07.2005 um 11:10 Uhr schrieb Joachim Bischoff aus Kln (Jobi100@t-online.de):

Hallo Polizei-Poeten. Diese Seite gefllt mir!
Groes Kompliment an Charly.
Ich habe zwar nicht jedes Wort verstanden aber doch den Inhalt realisiert. Schne Stimme und schne -unter die Haut gehende- Songs.


(102)
Am 15.07.2005 um 15:51 Uhr schrieb Sabine Marya aus Nordfriesland:

Ganz herzliche Gre aus Nordfriesland!

Und weiterhin viel Freude am Schreiben!

Sabine Marya, Autorin www.marya.de


(101)
Am 06.07.2005 um 09:55 Uhr schrieb Kati Jahn aus Nienburg (kapogo@gmx.de):

Hallo, ihr Poeten...

Habe gestern Eure Seite entdeckt...mich darin festgelesen.
Bin schwer beeindruckt. Schwer in diesem Falle wrtlich gemeint.

Unabhngig von der litararischen Qualitt..na ja...drcken doch die meisten Texte so viel Schwermut, ngste, negative Emotionen aus.

Zeichen dafr, wie sehr wir alle in unserem Beruf (Jawohl, ich auch!)belastet sind. Und wie wenig daran gearbeitet wird.

Noch viel zu tun fr die Polizeipsychologen...in Zeiten, wo doch vor allem wirtschaftliches Denken vorrangig ist.

Trotzdem bin ich berzeugt davon, dass es auch sehr viele schne, lustige, befriedigende Momente in unserem Beruf gibt.

Man vergit diese nur schneller, als all die anderen.

Eine schne Seite. Macht weiter so.

K.J.


(100)
Am 03.07.2005 um 18:06 Uhr schrieb Rudolf Kisch aus Bietigheim-Bissingen (kischrud@yahoo.de):

hallo polizei-poeten

habe die leseprobe gerade berflogen und mchte schon jetzt ein Exemplar bestellen. Wenns geht mit origanelen unterschriften der Autoren.
Im hiesigen bereich zu wohnen und auch noch von manchen geschilderten fllen mehr als nur die verffentlichte meinung zu kennen, ist fr mich ein weg, nach langen jahren wieder lang zurck liegende ereignisse zu reflektieren und sich um jahre zurck erinnern, vielleicht auch an schnere zeiten, die trotz vieler brutaler verbrechen auch dazu gehren. Viel erfolg noch bei weiteren literarischen versuchen und bei einem Beruf, der so interessant ist wie das leben, geht der stoff nie aus und auch die geschichten nicht, ist doch jede, wenn manchmal auch nur in facetten, andersartig


(99)
Am 30.06.2005 um 23:06 Uhr schrieb Stefan aus berlin (staff89berlin@gmx.de):

Hallo, ich bin zwar kein Polizeipoet, aber ich habe hnliche Erfahrungen whrend meiner Bundeswehrzeit gemacht.
Menschen die man kennt, zu verlieren,ist nie einfach;das kann ich aus eigener Erfahrung besttigen.
Einen Text aus dem Erfahrenen zu zu konstruieren, halte ich fr sehr mutig.Wenn es den Leser interessiert,mchte ich an dieser Stelle meine eigenen Erfahrungen einbringen.
Eigentlich gibt fr diese Erfahrungen keine "berschrift",
sie passieren einfach ohne das wir irgend etwas dagegen tun knnten,der Betrachter als auch der Akteur sind zum Voyeurismus verdammt.
Geschichten,die das Leben erzhlen:

Es geschieht jeden Tag,berall auf diesem Planeten;Menschen sterben ohne ersichtlichen Grund.

Es war ein warmer Julitag in Kabul,man sprte diese Wrme schon beim Aufwachen,diese erdrckende Hitze,die Einem schon fast den Verstand zu rauben drohte,aber jeden Tag ihre Vollendung fand.
Ich war zu einem routinemen berwachungsflug eingeteilt,eigentlich keine Besonderheit.
Briefing um 0800,Erluterung der Lage;keine Besonderheiten im Patroulliengebiet,beziehen der Funktionen.In meinem Falle Bordschtze.
Kurze Unterhaltung mit den Piloten ber Route,Auftrag und Sinn der Mission.
Da wir schon fter miteinander geflogen sind,fallen nicht viele Worte.
Und schon geht es los,wir beschleunigen auf 260 KM/H und halten uns in Bodennhe.
Die Piloten (Oberleutnant und Hauptmann)
geben den Befehl zum fertigladen der Waffen, was von mir sofort besttigt wird,-man kann nie wissen was auf einen zukommt.
Der Flug luft ohne Zwischenflle ab,die Landung ist nahezu perfekt.
Die Aussicht auf den Hindukusch ist wirklich traumhaft.
Die Nachflugbesprechung fllt sehr lang aus,wir unterhalten uns sehr viel ber private Dinge,treffen Abmachungen.
Oberleutnant... leiht mir grozgig eine seiner DVD`s aus,ich verspreche ihm sie am nchsten Tag zurckzubringen.
Ich fahre heim ins Camp Warehouse,lege mich schlafen in voller Erwartung auf den nchsten Tag.
0600,der Zugfhrer gibt bekannt,dass die Bordschtzen heute von den Heeresfliegern gestellt werden.
Etwas entuscht gehe ich zurck zu meinem Zelt und versuche,den Tag totzuschlagen.
Um 1700 Uhr sitze ich vor dem Fernseher und zappe mich durch das Programm.
Auf einmal ereicht mich folgende Meldung:Ein Bundeswehrhubschrauber ist in der Nhe von Kabul abgestrzt.
Fassungslosigkeit bermannt mich,ich verpasse sogar die Alarmierung meiner Einheit.
Ich versuche,den Meldungen glauben zu schenken, aber es gelingt mir nicht.
Orientierungslos irre ich zwischen den Schtzenpanzern umher, bis ich meine Gruppe gefunden habe."Aufsitzen" -ich gehorche blind.
Vllig apathisch sitze ich nun in diesem Stahlkasten.
Der Fahrer hat auf Bordfunk umgeschaltet,es sind aufgeregte Stimmen zu hren;
"Haben Unfallort ereicht!"
"Versuchen......."
"Feuer...."
"Ziehen uns zurck....."
In diesem Moment wird es Gewissheit;sie haben nicht berlebt.

Mir hallen die Gesprche mit den Besatzungsmitgliedern durch den Kopf.
Spter halte ich die DVD in den Hnden und starre sie an.





(98)
Am 28.06.2005 um 17:33 Uhr schrieb Alex Knig aus Neubrandenburg (Koenigalex@aol.com):

Ich wurde durch einen Psychologen auf Eure Seite aufmerksam gemacht. Mich wundert`s das die Leute auerhalb der Polizei staunen. Ich habe einen Kollegen, der schreibt erotische Gedichte und die wurden auch schon verlegt.
Auch wir Polizisten sind normale Leute! Wir leben, lieben und leiden ebenso wie alle anderen Menschen diese Erde.
Fr den Gstebucheintrag der MM habe ich kein Verstndnis. Es spricht fr Euch, dass Ihr - mit Verlaub gesagt - so einen Bldsinn stehen lasst.
Bei Euch schau ich bald wieder rein.

Alex


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"Ich entschloß mich von dem Standpunkt meiner eigenen Erfahrungen zu schreiben, von dem was ich wusste und was ich fühlte. Und das war meine Rettung...

... Was ist Original? Alles was wir tun, alles was wir Denken existiert bereits und wir sind nur Vermittler. Das ist alles. Wir machen von dem Gebrauch was bereits in der Luft ist."
Henry Miller, aus einem Interview in den 60-iger Jahren
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