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(561)
Am 17.10.2014 um 19:54 Uhr schrieb Raffaela Adrian aus Annweiler (rm_a@gmx.net):

In Memoriam Hans-Gnter Albrecht

Sein Tod wird eine groe Lcke hinterlassen.
Ich liebe seine Texte und bin sehr traurig, dass er all die Ideen die er noch hatte, nicht mehr niederschreiben kann.

Raffaela Adrian




(560)
Am 25.12.2013 um 13:22 Uhr schrieb Uwe Ihlius aus Berlin (Uwe.Ihlius@web.de):

Guten Tag ! Als erstes mchte ich allen Mnnern und Frauen im Polizeidienst wunderschne Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2014 wnschen. DANKE mchte ich denjenigen sagen, die auch diesmal die Feiertage auf der Dienststelle verbringen !!!
Heute habe ich das zweite Buch aus der Reihe "Polizisten erzhlen" angefangen.
Schon beim lesen des Vorwortes von Maria Furtwngler ist mir die kalte Hand den Rcken runter. Bei der ersten Geschichte dann...hatte ich Trnen in den Augen.

Ich danke den Autoren und wnsche allen viel viel Kraft, den Job gesund durchzustehen.

Mit freundlichen Gren
Uwe Ihlius


(559)
Am 21.12.2013 um 11:49 Uhr schrieb Jrgen Brand aus Brhl (Kln) (juergen.brand@netcologne.de):

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Jrgen Brand und ich wohne in seit ber 30 Jahren in Brhl bei Kln.
Weil ich damals 4 Jahre im Zuchthaus in der DDR sitzen musste, habe ich das Buch Hafterlebnisse eines DDR-Brgers geschrieben.
Wie sie in der Homepage sehen knnen, haben der Klner Stadtanzeiger und die Klner Rundschau darber berichtet.
ber mein Leben, dem Gefngnis, den schlimmen Haftbedingungen, der monatelangen Einzelhaft, die Verhre durch die Stasi usw. das erzhle ich im Buch.
Durch das Schreiben der Bcher kann ich hoffentlich ein klein wenig einige Leser ber die damalige Diktatur
informieren und aufklren.
Viele Menschen von hier, kennen die damalige DDR nur von gelegentlichen Besuchen bei ihren Verwandten.

Schauen sie doch mal hier auf meine Homepage. http://rurufi.ibk.me

Freundliche Gre
Jrgen Brand

Schne Adventszeit!



(558)
Am 25.11.2013 um 12:36 Uhr schrieb Michaela aus Hochsauerlandkreis (Migu1006@aol.com):

Hallo. Ich habe den zweiten Schritt vor dem ersten gemacht und mir das Buch "Jeden Tag den Tod vor Augen" gekauft, ohne das Buch gelesen zu haben (was ich jetzt natrlich nachhole). Alle diese Erzhlungen zeigen, dass Ihr als Polizisten wirklich einen Job macht, der nicht alltglich ist und der Euch mit groen psychischen Belastungen konfrontiert. Es ist gut, dass Ihr hier Eure Erlebnisse erzhlen knnt uns uns Brger daran teilhaben lasst. Ich denke, das Wichtigste ist, darber zu reden. Es nicht zu verschlucken, zu verdrngen oder zu versuchen, das Erlebte zu relativieren.

Danke, dass Ihr da seid fr uns - sicher werde ich jetzt Polizisten mit anderen Augen sehen. In erster Linie nmlich als verletzbare Menschen mit Gefhlen.

Alles Gute Euch fr Eure weitere Arbeit.

M.


(557)
Am 10.10.2013 um 20:02 Uhr schrieb Maggie aus London (mhoulgate595@gmail.com):

Wasfr tolle Texte M. Jurtina!! Du hast echt Talent. Ich freue mich ber deine neuen Texte :) LG aus England xx


(556)
Am 19.06.2013 um 19:39 Uhr schrieb Eileen Karger aus Luckenwalde (EileenKarger@web.de):

Ich habe das erste Buch aufgesogen wie ein Schwamm. Ich war so faszieniert und gleichzeitig geschockt mit was fuer kaum zu bewaelltigen Aufgaben, die zum Teil echt an die Substanz geht, unsere Polizei zu kaempfen hat. Meine Tante ist Polizistin im Ruhestand. Erst als ich diese Zeilen gelesen habe, wusste ich warum sie ihren Beruf nicht mehr ausueben konnte. Sie war lange Zeit in Therapie. Sie hat mir einige Geschichten aus ihrem Dienst erzaehlt. Wie sie zuzammengeschlagen wurde und mit was fuer einer Haerte gegen Polizeibeamten vorgegangen wird. Und ihre erste Leiche hat sie auch nie vergessen. Anfangs dachte ich "Polizist muesste man sein. Die sitzen ja den ganzen Tag nur im Streifenwagen rum." Das hat sich vollkommen geaendert. Als Buerger bekommt man das alles nie mit. Ihr habt meinen vollsten Respekt. DANKE an jeden Einzenlen von euch blauen Engeln, die so schwere seelische Lasten mit sich herumtragen.


(555)
Am 23.03.2013 um 10:08 Uhr schrieb Hintz, Volker aus 21423 Winsen/Luhe OT Pattensen (hintz-pattensen@t-online.de):

Ich habe 1980 als frisch gebackener Ord-
nungsamtsleiter i.d. Samtgemeinde Hanstedt
gleich in den ersten vierzehn Tagen meines Dienstes die Brutalitt des Polizei-
berufes kennen lernen mssen. In einer
Samtgemeindeangehrigen Gemeinde hat sich
ein Jger in seinem Schlafzimmer eine Doppelflinte in den Mund gesteckt und abge-drckt. Ehemalige Schulkollegen der Polizei-
station Salzhausen mussten diese "Tat" bear-
beiten. So etwas vergit man auch nach 33 Jahren nicht. Volker Hintz


(554)
Am 20.03.2013 um 23:05 Uhr schrieb Dirk Scheerle aus Garbsen (Phantombild-Scheerle@t-online.de):

Diese Geschichte ist von einer unbekannten Verfasserin den Frauen und Mnnern gewidmet, die diese Welt ein Stck sicherer machen. Sie meint: "Es ist meine Art, Danke zu sagen."

Und ich persnlich denke, dass wir dieser unbekannten Verfasserin ein paar Minuten widmen sollten, ihre Gedanken zu lesen...dafr danke ich Euch.

Die Schwierigkeiten Gottes, einen Polizisten zu erschaffen

Am sechsten Tag ohne Rast machte Gott sich daran, Polizisten zu kreieren. Ein Engel kam vorbei und sagte: ,,Du beschftigst dich aber ungewhnlich lange mit diesem Model. Und Gott fragte: ,,Hast du die Kriterien gesehen, die das Modell erfllen muss?" ,,Ein Polizist muss in der Lage sein, fnf Kilometer durch dunkle Gassen zu rennen, Mauern und Wnde heraufzuklettern, Huser zu betreten, die der Gesundheitsminister nicht mal ansehen wrde, und das alles mglichst ohne seine Uniform zu zerknittern oder zu verschmutzen.

Er muss den ganzen Tag in einem zivilen Auto vor dem Haus eines Verdchtigen ausharren, gleichzeitig die Nachbarschaft nach Zeugen auskundschaften, in derselben Nacht eine Verbrechensszene untersuchen und frh am nchsten Morgen vor Gericht erscheinen und seine Aussage machen. Er muss jederzeit in Top-Kondition sein, und das nur mit schwarzem Kaffee und halb gegessenen Mahlzeiten. Und er braucht sechs Paar Hnde."

Der Engel schttelte seinen Kopf und sagte: ,,Sechs Paar Hnde... - das geht nicht." ,,Es sind nicht die Hnde, die mir Probleme bereiten", sagte Gott, ,,es sind die drei Paar Augen, die ein Polizist haben muss." ,,An einem ganz normalen Polizisten? Warum denn das?" fragte der Engel. Gott erklrte. ,,Ein Augenpaar, das durch ausgebeulte Hosentaschen sehen kann, bevor er fragte, ob er sehen darf, was drin ist (obwohl er es lngst weis und wnscht, er htte einen anderen Job angenommen). Ein zweites Paar Augen an der Seite seines Kopfes, zur Sicherheit seines Partners. Und ein Paar hier vorne, das versichernd zum Verunglckten schauen kann und ihn sagen lsst: Alles wird wieder gut, obwohl er wei, dass es nicht so ist."

,,Gott", sagte der Engel und fasste ihn am rmel, ,,ruhe dich doch erst mal aus, du kannst dieses Modell doch spter fertig stellen." ,,Das kann ich nicht, ich habe schon ein ziemlich gutes Modell erschaffen, es kann einen 150 Kilo schweren Betrunkenen berreden, ins Polizeiauto zu steigen, ohne dass es zu Zwischenfllen kommt, und es kann eine fnfkpfige Familie mit migem Gehalt durchfttern; ich kann jetzt nicht aufgeben."

Der Engel umkreiste den Polizisten sehr langsam und sah ihn sich genau an, dann sagte er: ,,Kann dieses Modell auch denken?" ,,Aber natrlich", antwortete Gott, ,,es kann dir die Tatbestnde von tausend Verbrechen aufzhlen, Verwarnungen im Schlaf aufsagen, verhaften, untersuchen, auffinden und einen Gangster schneller von der Strae holen als die Richter diskutieren, ob es berechtigt war oder nicht, whrend der Polizist schon den nchsten verhaftet. Und whrend alledem behlt der Polizist noch seinen Sinn fr Humor.

Auerdem hat dieses Modell eine wahnsinnig gute Kontrolle ber sich selbst; es ist fhig, Verbrechensszenen zu untersuchen und abzusichern, die aussehen, als wren sie der Hlle entsprungen, ohne mit der Wimper zu zucken; es kann einem Kinderschnder ein Gestndnis entlocken und hat trotzdem seinen Hass unter Kontrolle, es kann die Familien von Opfern trsten und ihnen Mut zureden, obwohl die Zeitung wieder mal schreibt, Kriminelle wrden nicht gerecht behandelt."

Dann sah sich der Engel das Gesicht des Polizisten genauer an, er strich mit seinem Finger ber die Wangen des Modells und sagte: ,,Siehst du Gott, hier ist ein Leck. Ich sagte doch, dass du dir zu viel vorgenommen hast bei diesem Modell." - ,,Das ist kein Leck", entgegnete Gott, ,,es ist eine Trne." ,,Eine Trne? Wofr?", wollte der Engel wissen. ,,Nun ja, fr die aufgestauten Gefhle ... fr die verletzten Kameraden, fr die Beschimpfungen, die er hinnehmen muss, fr die Undankbarkeit und falschen Beschuldigungen, fr die Frustration und Wut, fr Einsamkeit, fr Schmerz und Ohnmacht, fr die schrecklichen Dinge, die er manchmal sieht. Fr die Albtrume und fr die Angst."



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... Was ist Original? Alles was wir tun, alles was wir Denken existiert bereits und wir sind nur Vermittler. Das ist alles. Wir machen von dem Gebrauch was bereits in der Luft ist."
Henry Miller, aus einem Interview in den 60-iger Jahren
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