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(385)
Am 23.03.2008 um 15:02 Uhr schrieb Susanne Kottmann aus Stuttgart (Susanne.Kottmann@arcor.de):

Liebe Polizeipoetinnen,
liebe Polizeipoeten,

ein ganz groes Kompliment fr Sie alle, fr Ihre tollen Geschichten, fr diese hervorragende Internetseite und die drei sehr lesenswerten Bcher. Ich bin schon richtig gespannt, auf den dritten Band, der ab Juli 2008 erscheinen wird. Garantiert werde ich ihn kaufen und mit groer Begeisterung aber auch mit Betroffenheit lesen. Ja, so sind alle Ihre Geschichten: spannend, heiter, begeisternd; aber manche machen den Leser richtig betroffen und nachdenklich. So betroffen, wie Sie, liebe AutorInnen von Ihren Erlebnissen Ihres Polizeialltags auch sind, so nachdenklich wie Sie von manchen Ihrer Erlebnisse gestimmt wurden, so humorvoll, so heiter, so abwechslungsreich wie Ihr Polizeialltag ist, so sind Ihre Geschichten aus Ihrem Polizeialltag, so ist Ihr Polizeialltag. Und das ist das Wichtige an Ihrem Polizeipoeten-Projekt: Sie lassen Ihre nicht-uniformierten Mitmenschen am Polizeialltag teilhaben, so dass bei ihnen Verstndnis fr Ihren Beruf erwchst, dass die Polizei/der Polizist nicht nur als Ordnungsmacht, als Radarfallensteller etc. gesehen wird, sondern als Mitmensch wie Du und ich, der den Beruf des Polizisten ausbt, als Mitmensch wie Du und ich, der besonders in diesem Beruf oft unbeschreiblichen und (lebens)gefhrlichen Situationen ausgesetzt ist, bei denen man sich fragt, wie dessen Seele das verarbeiten kann, als Mitmensch wie Du und ich, der in diesem Beruf tglich, manchmal stndlich einem unglaublichen Wechselbad der Gefhle ausgesetzt sein kann.

Als ein Beispiel mchte ich mal die neueste Geschichte von Elmar Heer Perspektiven besonders hervorheben und loben. Elmar Heer ist es hier zum einen sprachlich und stilistisch wunderbar gelungen, die Sprache und die Gedankenwelt eines Rentners und eines so genannten Freaks darzustellen und zum anderen aber auch auf sehr eindrucksvolle Weise aufzuzeigen, wie schnell ein Polizist um seine berufliche Existenz gebracht werden kann/knnte, wie leicht ein Polizist zum Prgelpolizisten abgestempelt werden kann, ohne dass dies auch nur ansatzweise der Wahrheit entspricht. Ja, ja, der Rentner, der Freak, die Leute im Bahnhof, sehen nur, dass ein ungehobelter, brutaler Polizist einen armen, ach so Unschuldigen unverhltnismig hart anpackt, ja sogar zusammenschlgt. Alle dort in diesem Bahnhof wollen das so sehen, wollen einfach das glauben, was sie da jetzt sehen, haben ihre festgefahrene Perspektive. Keiner will aus seiner festgefahrenen Perspektive raus und mal darber nachdenken, dass es vielleicht auch gute Grnde fr das Verhalten der/des Polizisten gibt, dass sie ja gar nicht die ganze Geschichte mit allen Perspektiven kennen (knnen). Es ist ja so viel bequemer sich gegen die Polizisten zusammenzurotten anstatt diese ihre Arbeit machen zu lassen bzw. einfach mal die Polizisten ganz normal zu fragen, was denn da passiert ist. Es ist ja so viel bequemer, an seiner Wahrheit festzuhalten anstatt zu berlegen, ob es nicht auch die Wahrheit des Anderen gibt. Wer wei, wie die Geschichte fr Herrn Heer ausgegangen wre, fr jeden Polizisten in dieser Situation, htte nicht ein Zeuge das Messer und den Ledergeldbeutel gefunden, die Beweisstcke, die das Unschuldslamm zuvor an Gleis 15 weggeworfen hatte?! Verurteilung wegen Krperverletzung im Amt? Disziplinarverfahren? Strafversetzung? Entlassung? Da htte dieses Unschuldslamm evtl. ja dann nur einen besonders tchtigen Anwalt gebraucht!? Und generell zeigt diese Geschichte auch eines so wunderbar: Es gibt im Leben niemals nur die eine Wahrheit. Es kommt immer auch auf die Perspektiven an.

Ich jedenfalls habe - nicht nur, aber auch - durch Sie, liebe Polizeipoeten, groen Respekt, Hochachtung vor Ihrem Beruf und all den Herausforderungen, denen Sie sich dadurch tglich stellen mssen. Zwei liebe, gute Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind, sind auch Polizisten. Ich denke oft an sie und wnsche ihnen, dass sie stets unbeschadet an Leib und Seele ihren Beruf ausben knnen. Das wnsche ich nicht nur diesen beiden, sondern allen PolizistInnen.

Sie, liebe Polizeipoeten, liebe Polizeipoetinnen, machen Sie weiter so! Ich wnsche Ihnen und Volker Uhl weiterhin groen Erfolg mit diesem Projekt.

Sollten Sie, liebe Polizisten und Polizistinnen, mal wieder Begegnungen der unerfreulichen Art in Ihrem Berufsalltag haben, ich jedenfalls habe ein groes Herz fr Sie. Vielleicht ist das dann in so einem Moment ein kleiner Sonnenstrahl, der Ihre Seele wrmt. Bei mir knnte ein Polizist, der gerne eine Partnerin htte, die zwar seinen Beruf nicht ausbt, aber viel Verstndnis fr seinen Beruf hat, durchaus fndig werden.

Herzliche Gre

Ihre
Susanne Kottmann


(384)
Am 15.03.2008 um 21:53 Uhr schrieb jrg stanko (limettebuecher@aol.com):

...hat mich sehr beeindruckt!
herzliche gre!
jrg
www.limette-kinderbuecher.de



(383)
Am 09.03.2008 um 10:40 Uhr schrieb Meike Holland aus Flintbek (m-j.holland@t-online.de):

Gerade habe ich den Text des Tages gelesen von einem jungen Polizeibeamten, der die kleinen Kinder vor den Eltern schtzen will und sie mit auf die Wache nimmt. Der Beitrag hat mich sehr berhrt.
Das Gefhl, es nicht richtig machen zu knnen, begleitet diese Situationen immer wieder. Ich wnsche Ihnen allen, dass Sie sich nicht von diesem Schmerz bermannen lassen, sondern ihn nutzen knnen, z.B. solchen Kindern auch nur eine Sekunde lang das Gefhl vermitteln knnen, das es noch andere Menschen auf dieser Welt gibt, die sie lieben, achten und es gut mit ihnen meinen!
In diesen Momenten zhlen nicht die Entscheidungen, die wir treffen, und ob sie richtig sind, oder nicht.
Das einzige, was zhlt, ist das Migefhl, das wir den Menschen vermitteln!
Mge Ihnen das immer wieder gelingen!
Herzlichst
Ihre Meike Holland


(382)
Am 01.03.2008 um 11:56 Uhr schrieb Paris Delinikolas aus Rotenburg/Wmme (Delinicolas@arcor.de):

Danke fr Ihr tolles Buch. Ich habe das Buch die erste Leiche vergisst man nicht , zweimal gelesen.
Viel Gersundkeit bei Ihrer Arbeit!


(381)
Am 29.02.2008 um 00:56 Uhr schrieb Susann aus Friedberg (bochum2007@googlemail.com):

Hallo,

ich kenne diese Seite schon seit einiger Zeit und ich muss hier immer wieder lesen, wie auch die beiden Bcher von Volker Uhl.

Ich habe sehr viel Respekt vor der Polizei.

Ich interessiere mich schon seit Jahren fr die Polizeiarbeit. Jedoch nicht unbedingt fr die Technik der Polizei, sondern eher fr den Menschen, der dahinter steht! Gerne wrde ich mal ganz ungezwungen mit einem Polizisten reden knnen und einfach nur zuhren, was dieser zu sagen hat. Mich interessiert, was Polizisten alles erlebt und an Lebenserfahrung gesammelt haben.

Viele Gre, passen Sie alle auf sich auf und lassen Sie keine Routine aufkommen!

Ciao Susann


(380)
Am 23.02.2008 um 20:55 Uhr schrieb Marc aus Altrich (BPDcops@web.de):

Ich bin zwar (noch) kein Polizist, aber bin mit dem Polizeiberuf einigermaen vertraut, da mein Vater Polizist ist. Ich bin im Moment das Buch "Jeden Tag den Tod vor Augen" am lesen und finde es sehr gut. Vor allem gefllt mir, das es von echten Polizisten geschrieben ist und es auch den realen Polizeialltag beschreibt. Keine bertreibungen, Untertreibungen oder Lgen. LG


(379)
Am 09.02.2008 um 14:10 Uhr schrieb Renate Cremer aus Kln (rc_schatje@gmx.de):

Auch ich kann mich nur dem groen Lob anschlieen. Durch die "Geschichten" einen Einblick in den Alltag der Polizisten/-innen zu bekommen, war sehr beeindruckend. Werde auch alle folgenden Bnde lesen und allen Beamten auf diesem Wege gutes Gelingen und viel Glck wnschen.


(378)
Am 04.02.2008 um 12:14 Uhr schrieb Annette Ripplinger aus Oberhausen (ar241174@aol.com):

Ich wollte (als Nicht-Polizistin) allen Polizisten an dieser Stelle meinen allergrten Respekt aussprechen. Mein lieber Schwan, ich knnte euren Job nicht machen.

LG Annette


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